EVA-Prinzip
Das EVA-Prinzip (Eingabe - Verarbeitung - Ausgabe) gilt als Grundschema der Elektronischen Datenverarbeitung.
Es bezieht sich sowohl auf die Organisation der Hardware als auch auf das EDV-System (Hard- und Software) als Ganzes.
Grundsätzlich kann jede Rechenmaschine, die sowohl utm-, als auch smn-Theorem erfüllt, jede berechenbare Funktion auch ausrechnen. Sowohl Computer, als auch Programme können somit als Funktionen angesehen werden, die Parameter (E) entgegennehmen, mit diesen Parametern eine Berechnung (V) anstellen und das Ergebnis der Berechnung ausgeben (A). Dieses Prinzip findet seine Entsprechung auch in der Psychologie als S-O-R (Stimulus - Organismus - Reaktion), vgl. Behaviorismus.
Entgegen der allgemeinen Meinung gehört der Speicher nicht zur Verarbeitung, sondern er hat im EVA-Prinzip eine Art Sonderstellung, er "kapselt" sich ab. Das wird als EVA (S)-Prinzip ausgedrückt.
