Evangelische Volkspartei
EVP ist die offizielle Abkürzung für die Evangelische Volkspartei der Schweiz. Auf französisch heißt sie Parti Evangelique Suisse, auf italienisch Partito Evangelico Svizzero.
Sie politisiert sich auf evangelisch-christlicher Basis. Mitglieder sind überzeugte Christen aus der reformierten Landeskirche und Freikirchen.
Bei sozialen und Bildungs- und Umweltthemen geht sie eher mit der Linken, in ethischen Themen - und vor allem in der Bewertung homosexueller Lebensgemeinschaften - ist sie eher konservativ.
Die EVP ist in dreizehn Kantonen vertreten. Sie stellt drei Vertreter im Nationalrat, welche zusammen mit den beiden Vertretern der evangelikal-konservativen EDU eine Fraktion bilden. Sie sieht sich gegenwärtig als einzige wirkliche Partei der Mitte in der Schweiz, und möchte deshalb öfters das Zünglein an der Waage spielen.
Im Mai 2004 wurde im Waadtland die erste rein französische Kantonalpartei gegründet. Seit August 2004 existiert die Junge EVP mit dem Namen *jevp, die bisher aber erst wenige hundert Mitglieder hat.
Parteipräsident ist Nationalrat Dr. Ruedi Aeschbacher aus Zürich.
Siehe auch: Politische Parteien in der Schweiz
