Executive Outcomes
Executive Outcomes ist eine Firma, die Söldner und Hilfskräfte für weltweiten Einsatz einkaufte. Sie wurde 1993 von Simon Mann, einem ehemaligen britischen Soldat des SAS gegründet.
Executive Outcomes wurde vor allem durch das Freikämpfen angolanischer Ölfelder im Auftrag eines britischen Ölunternehmens Anfang der 1990er Jahre bekannt und ist seitdem berühmt-berüchtigt in der dortigen Gegend. Es wird vermutet, dass Executive Outcomes in Wirklichkeit von der Südafrikanischen Regierung unterhalten wurde. EO operierte in Battaillons-Stärke, manchmal mit Luftunterstützung durch Hubschrauber. EO stellt ein Beispiel dar, wie vorgebliche "Söldner-Organisationen" tatsächlich zu einer mächtigen Regierung, die nicht gerne mit paramilitärischen Operationen in Verbindung gebracht werden möchte, gehören.
Im Jahr 1995 war die Firma so groß, dass unterstützt von Mann eine zweit Firma Sandline International gegründet wurde. Executive Outcomes wurde 1999 offiziell aufgelöst, nachdem in Südafrika ein Anti-Söldner Gesetz verabschiedet wurde.
Wegen eines Putschversuchs in Äquatorial Guinea wurde am 23. August 2004 ein Verfahren gegen ehemalige Mitglieder von Executive Outcomes, unter ihnen Simon Mann, eröffnet. Dabei wurde auch der Sohn der ehemaligen britischen Premierministerin Margaret Thatcher, Mark Thatcher, und die spanische Regierung vom Äquatorial Guineanischen Machthaber beschuldigt.
Weblinks
- Army.Mil - Informationen zu Executive Outcomes (englisch)
- Artikel über Executive Outcomes (deutsch)
- BBC NEWS zu dem Putschversuch in Equatorial Guinea (englisch)
