Kežmarok

Wappen Karte
90px|Wappen von Kežmarok 180px|Kežmarok in der Slowakei
Basisdaten Stadt Kežmarok
Kraj (Landschaftsverband): Prešovský kraj
Okres (Bezirk):

Kežmarok

Fläche: 24,83 km²
Einwohner: 17.383 (2001)
Bevölkerungsdichte: 700 Einwohner je km²
Höhe: 626 m ü. NN
Postleitzahl: 060 XX
Vorwahl: 0 52
Geografische Lage: 49° 10' n. Br,
20° 25' ö. L.
Kfz-Kennzeichen: KK
Gemeindekennziffer: 523585
Gliederung Stadtgebiet: -
Adresse Gemeindeamt: Mestský úrad Kežmarok
Hlavné Námestie 1
06001 Kežmarok
Offizielle Website: www.kezmarok.sk
E-Mail-Adresse: msukezmarok@kezmarok.sk
Politik
Bürgermeister: Igor Šajtlava

Kežmarok (deutsch Käsmark / Kesmark, ungarisch Késmárk) ist eine Stadt am Fuße der Hohen Tatra. Sie gehört zur Region Zips in der Slowakei.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Die Bezirksstadt liegt zirka 15km nördlich von Poprad am Popper (slowakisch Poprad) gelegen und ist neben Levoča einer der Hauptorte der Oberzips. Kežmarok ist heute Sitz von Holz- und Textilindustrie.

Geschichte

Kežmarok wurde im 13. Jahrhundert durch die Zipser Sachsen durch Zusammenschluss eines slowakischen Fischerdorfs, einer ungarischen Grenzwache und einer deutschen Siedlung gegründet. 1269 wurde ihr das Stadtrecht verliehen und 1380 stieg sie zu einer königlichen Freistadt auf. Seit 1440 hatte auch der Graf der Zipser Sachsen in Kežmarok seinen Sitz, in diese Zeit fällt auch der Bau der Stadtburg 1463. 1530 kam die Stadt in die Gewalt Johann Zápolyas, später fiel sie an Polen, bis sie 1655 wieder eine königliche Freistadt wurde. Bis 1944 gab es eine bedeutende deutschsprachige Minderheit (1944 zirka 1/3 der Einwohner), welche die Stadt bedeutend prägte. 1950 wurde die Altstadt unter Denkmalschutz gestellt.

Name des Ortes

Der erste Quellenbeleg für die Siedlung in der Form Villa (Saxonum apud Ecclesiam) Sancte Elisabeth stammt von 1251. Im Jahr 1269, nach der Einführung eines Käsemarkts, wurde die Siedlung zur Stadt erhoben und erhielt den Namen Käsmarkt (später Käsmark/Kesmark und fälschlicherweise auch Kaisersmarkt). Der slowakische und der ungarische Name sind vom deutschen abgeleitet.

Sehenswürdigkeiten

Partnerstädte

siehe auch

Weblink


See also: Kežmarok, 1251, 1269, 13. Jahrhundert, 1380, 1440, 1444