Klärschlamm

Bei Klärschlamm handelt es sich um Schwebstoffe - meist abgestorbene Bakterien -, die sich in der Kläranlage aus dem Wasser lösen, zu Boden sinken (sedimentieren) und dort einen Faulschlamm bilden. Klärschlamm fällt bei der Abwasserreinigung an. Klärschlamm ist dünnflüssig, dunkelgefärbt, nährstoffreich, enthält aber auch größere Mengen an Schwermetallen. Daneben kann Klärschlamm auch organische Schadstoffe wie Dioxine und Halogenkohlenwasserstoffe enthalten. Eine Ausbringung von Klärschlamm als Dünger in der Landwirtschaft unterliegt daher in Deutschland der Klärschlammverordnung (AbfKlärV). In der Schweiz wird die Ausbringung von Klärschlamm ab dem 1. Oktober 2005 vollkommen verboten sein, auf Futter- und Gemüseflächen ist die Ausbringung bereits seit dem 1. Januar 2003 untersagt. In Tirol ist die Ausbringung von Klärschlamm seit Mitte 2002 verboten, während sie im übrigen Österreich eingeschränkt möglich ist.

Literatur

Weblinks

Abfall

See also: Klärschlamm, 1. Januar, 1. Oktober, 2002, 2003, 2005, Abwasser, Bakterien, Deutschland, Dioxine