Faulbaum
| Faulbaum | ||||||||||||
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| none|300px|FaulbaumFaulbaum (Frangula alnus) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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Der Faulbaum (Frangula alnus, syn. Rhamnus frangula) ist eine Pflanzenart, die zu den Kreuzdorngewächsen (Rhamnaceae) gehört. Er hat seinen Namen durch den fauligen Geruch der Rinde bekommen.
Der Faulbaum wächst als Strauch oder als kleiner Baum, der bis zu 6 m hoch werden kann. Er besitzt keine Dornen und die Blätter sind eiförmig.
| Inhaltsverzeichnis |
Blüten
Die Blüten entwickeln zuerst grüne, dann rote und im reifen Zustand blauschwarze beerenartigen Steinfrüchte.
Beeren
Ein interessantes Merkmal ist, dass die Beeren nicht gleichzeitig reifen und so neben schwarzen auch rote Beeren wachsen. Die Beeren können eine stark giftige Wirkung haben und sind dann besonders für kleine Kinder gefährlich.
Standort
Vorzufinden ist der Faulbaum meist auf sauren Lehm-Tonböden in Wäldern mit geringer Wachstumsdichte sowie an Wasserläufen und in Mooren. Er gedeiht bis in 1000 m Höhe.
Vorkommen
Der Faulbaum ist in Europa, Klein- und Westasien beheimatet. Teilweise auch in Nordamerika.
Blütezeit
Mai bis Juni
Wirkung der Pflanze im Körper
Unreife Beeren sowie Blätter und Rinde (im jungen Alter) können nach Einnahme zu Magen- und Darmbeschwerden führen. Der Wirkstoff des Faulbaums wird als Abführmittel genutzt.
Die Rinde kann nach entsprechender Lagerzeit zur Zubereitung von Tee verwendet werden, der zusammen mit anderen Pflanzen gegen Blähungen eingesetzt wird (karminative Drogen).
