FC Sachsen Leipzig
| FC Sachsen Leipzig 1990 e. V. | ||
|---|---|---|
| Vereinsdaten | ||
| Gründung | 1. August 1990 | |
| Adresse/ Kontakt | Am Sportpark 2 04179 Leipzig Tel.: (03 41) 45 33 30 Fax: (03 41) 45 33 310 | |
| Vorstandsvorsitzender | Rolf Heller | |
| Mitglieder | ? (2005) | |
| Vereinsfarben | Grün-Weiß | |
| Spielklasse | Fußball-Oberliga Nordost (Staffel Süd) | |
| Spielstätte | Zentralstadion Leipzig (44.193 Plätze) | |
| Chef-Trainer | Wolfgang Frank (seit Juli 2004) | |
| Vereinserfolge | 2 x DDR-Meister 1 x FDGB-Pokal 4 x Sachsenpokal | |
| Saison 2004/05 | 3. Platz (Amateuroberliga) | |
| Internet | ||
| Homepage | www.fc-sachsen.de | |
| post@fc-sachsen.de | ||
Der FC Sachsen Leipzig ist ein Leipziger Fußballverein. Früher trug er den Namen BSG Chemie Leipzig. Die große Mehrheit seiner Fans nennt ihn nach wie vor Chemie. Er ist im Leipziger Westen im Stadtteil Leutzsch beheimatet. Das Stadion, der Alfred-Kunze-Sportpark (bis 1990 Georg-Schwarz-Sportpark, 18.000 Steh- und 4.000 Sitzplätze), trägt den Namen des Trainers, der die Mannschaft 1964 zum Meistertitel der DDR führte.
Der Verein war stets der Gegenpol zum 1. FC Lokomotive Leipzig (bis 1945 sowie 1991 bis 2004 VfB Leipzig). Von 2001 bis 2003 spielte der Verein ebenso wie der VfB in der Fußball-Oberliga Nordost (Staffel Süd) (vierte Liga). Im Sommer 2003 gelang der Aufstieg in die Regionalliga Nord. In der Saison 2004/2005 spielt der Verein nach einem Abstieg wieder in der NOFV-Oberliga Süd.
Die Rivalität zwischen beiden Leipziger Vereinen, insbesondere zwischen deren Fans, war groß. Lokalderbys führten zu massiven Polizeieinsätzen im gesamten Stadtgebiet, trotzdem ließen sich Ausschreitungen nur selten verhindern.
Im März 2004 ist der Verein in das neue Zentralstadion umgezogen und trägt seine Punktspiele dort aus.
Seitdem der VfB Leipzig die Liquidation beantragen musste (für eine saubere Insolvenz fanden sich nach dem zweiten Insolvenzverfahren innerhalb weniger Jahre nicht genügend Gläubiger) ist der FC Sachsen Leipzig der höchstklassige Leipziger Fußballverein. Dies machte sich auch zunächst in den Zuschauerzahlen (über 7.000 im Schnitt in der Regionalliage 2003/04) bemerkbar. In der Saison 2004/2005 sank die Zahl der Zuschauer jedoch auf durchschnittlich 2.600 (stand 14.Juni.2005), während der 1. FC Lokomotive Leipzig wieder an Zuschauern und an bundesweiter Popularität zulegen konnte.
| Inhaltsverzeichnis |
Vorgängervereine
- 1932 SV TURA Leipzig
- 1938 Tura 1899 Leipzig (Fusion mit dem Leipziger SV 1899)
- 1945 SG Leipzig-Leutzsch
- 1949 ZSG Industrie Leipzig (Fusion mit der SG Leipzig-Lindenau Hafen)
- 1950 BSG CHEMIE LEIPZIG (gegründet am 30. August 1950, im Sommer 1954 verboten)
von 1954-1963 gab es die zwei Vereine SC Lokomotive Leipzig und SC Rotation Leipzig
- 1954 Der eigentliche Nachfolgeverein war die BSG Chemie Leipzig-West, die ab Sommer 1954 in der Bezirksklasse Leipzig (5. Liga) spielen musste
- 1956 Fusion mit Chemie Leipzig Südwest zur BSG Chemie Leipzig
- 1963 Neubildung der Oberligamannschaft BSG CHEMIE LEIPZIG
- 31. Mai 1990 FC Grün-Weiß Leipzig
- seit dem 1. August 1990 FC Sachsen Leipzig (Fusion mit dem FSV Böhlen)
Erfolge
- DDR-Meister: 1951, 1964
- FDGB-Pokal-Sieger: 1966
- Sachsenpokal-Sieger: 1993, 1994, 1995, 2005
Literatur
- Jens Fuge: Leutzscher Legende. Sachsenbuch, Leipzig 1992, ISBN 3-910148-72-7
Weblinks
- http://www.chemie-leipzig.de/
- http://www.sachsen-leipzig.de/
- http://www.sachsenleipzig.de/
- http://www.diablos-leutzsch.net/
- http://www.bertifans.de.vu/
- http://www.fan-club-schoenefeld.de/
- http://www.chemiefanpage.de.vu/
- http://www.dieweitreisenden.de/
- http://www.chemie-yid-army.de/
- http://www.ronnysfanpage.de/
Leipzig, Chemie, BSG Kategorie:Leipzig
