FC Wil

Der FC Wil ist ein schweizerischer Fussballverein, der 1900 gegründet wurde. Seinen Sitz hat er in der Stadt Wil im Kanton St. Gallen.

Inhaltsverzeichnis

Vereinsdaten

Merkmale

Erfolge

Geschichte

Geschichte

Vorgeschichte

In den 20er Jahren wurde die runde Zahl 1900 aus mündlichen Überlieferungen als Gründungsjahr ausgewählt.

Der Fussball wurde um 1900 von 2 Stricker-Praktikanten aus England nach Wil geschleppt und gewann bei den älteren Schülern und Lehrlingen schnell an Bedeutung und es wurde an Abenden und Sonntagen gekickt.

Bis 1990 dümpelte der FC Wil (mit einem kurzen Abstecher in die NLB 1952-1954) vorwiegend in der 2. Liga.

Aufstieg von den Niederungen in die NLB

Nicht wenige namhafte Trainer starteten ihre Karriere beim FC Wil bzw. machten dort Zwischenhalt, unter anderem Christian Gross (heute FC Basel) anfangs der 1990er-Jahre sowie Marcel Koller (ehemals 1. FC Köln) um die Jahrtausendwende.

Der spätere GC-, Tottenham Hotspur- und FC Basel-Trainer Christian Gross hat den FC Wil 1991 von der 2. Liga (vierthöchste Spielklasse) innerhalb von 2 Saisons in die NLB (zweithöchste Spielklasse) gebracht. Sie nahmen 1993 sogar an der Aufstiegsrunde in die NLA teil.

Der FC Wil blieb jedoch bis 2002 in der NLB. Sie nahmen insgesamt an vier Aufstiegsrunden teil. Erst 2002 hatten sie Erfolg.

Teilnahme an der Super League

Im Jahre [[2002]6 stieg der FC Wil unter Heinz Peischl zum ersten Mal in die höchste Spielklasse, NLA, die jetzt Super League heisst, auf und kamen gleich in die NLA-Finalrunde. 2003 nahm der FC Wil zum ersten Mal im einem internationalem Wettbewerb teil (UI-Cup).

Europaweit für Schlagzeilen sorgte der Aufsteiger FC Wil, als sie im Jahre 2002 den Lokalrivalen FC St. Gallen mit einer 11:3-Packung heimschickten, was NLA-Rekord bedeutete.

Der FC Wil war allerdings nur dank seines ehemaligen Präsidenten Andreas Hafen, der viel Geld in den FC Wil steckte, erfolgreich. Dieser jedoch hatte die investierten 10-11 Millionen Schweizer Franken seinem Arbeitgeber UBS veruntreute.

Nachdem wieder etwas Ruhe einkehrte, übernahm der ukrainische Investor und ehemaliger sowjetische Internationale und Europas Fussballer des Jahres 1986 Igor Belanow im Sommer 2003 die Aktienmehrheit beim FC Wil AG und wechselte fast die ganze Crew aus. Diese Tatsachen produzierte bisher fast nur negative Schlagzeilen (Finanzen, häufige Trainerwechsel). Die AG befindet sich im Nachlassverfahren. Dadurch ist der Spielbetrieb jedoch nicht gefährdert.

Im Frühjahr 2004 war der Trainer Joachim Müller, früher beim FC Karl-Marx-Stadt (Chemnitzer FC). Er war vom ehemaligen Schweizer Internationalen Stephan Lehmann assistiert. 2004 gewann der FC Wil den Schweizer Cup. Bei der ersten Cupfinal-Teilnahme bezwangen sie die Grashoppers Zürich 3:2. Dies ist der bislang grösste Erfolg in der ganzen Vereinsgeschichte und ebnete dem FC Wil den erstmaligen Zugang zum Uefa-Cup. Doch im gleichen Jahr steigt der FC Wil nach einer erfolgslosen Serie nach dem Cupsieg wieder in die Challenge League (ehemals NLB) ab.

Der FC Wil heute

Seit Sommer 2004 ist der Trainer Walter Hörmann, der vorher den FC Vaduz, die Liechtensteiner Fussballnationalmannschaft und Austria Salzburg coachte.

Der FC Wil scheiterte im Herbst 2004 knapp in der ersten Qualifikationsrunde des UEFA-Cup gegen den slowakischen Klub FK Dukla Banská Bystrica. In der Meisterschaft begann es mit einem 5:2 Heimerfolg gegen den FC Wohlen, dann aber stürtzte die Mannschaft ab. Die Wiler ernteten viele Niederlagen. Gegen Schluss der Vorrunde kam der FC Wil wieder zurück und konnte mehr Siege einfahren. Nach Abschluss der Vorrunde im Dezember belegt der FC Wil den 13. Tabellenplatz in der Challenge League.

Bekannte Spieler

Bekannte Trainer

Siehe auch


Wil, FC Kategorie:Sankt Gallen (Kanton)

See also: FC Wil, 1. FC Köln, 1990er, 1991, 2003, 2004, AC Lugano, Austria Salzburg