Federwaage
Eine Federwaage (engl. spring balance) ist ein Gerät zur Messung von Gewicht oder Kraft, bei der das Gewicht durch die ihm entsprechende Ausdehnung ("Längung") einer mechanischen Feder angezeigt wird.
Durch Berücksichtigung des Erdschwerefeldes und seiner variablen Schwerkraft können auch Massen bestimmt werden.
Man unterscheidet
- Mechanische Federwaagen,
- elektromechanische Waagen, bei denen die Ablesung elektrisch oder elektronisch erfolgt.
- Die Anzeige kann in Newton, Milligramm, Gramm oder Kilogramm (N, mg, g, kg) erfolgen.
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Das Prinzip der Federwaage
Das Prinzip der Federwaage ist die Messung des Gewichts (Anziehungskraft, Gravitation) eines Körpers mittels einer geeichten Zugkraft. Wegen der o.e. Varianz der Schwerkraft ist das Messverfahren ortsabhängig - im Gegensatz etwa zu Balkenwaagen.
Eine unter 45° Breite geeichte Federwaage zeigt z.B. am Äquator um 2,6 % zu wenig, nahe den Polen aber um 2,6 % zuviel an. Auf dem Mond wäre ihr Ausschlag nur ein Sechstel.
Sonderformen für Technik und Physik
- Gravimeter für Geophysik und Geodäsie: Präzisions-"Federwaage" (Schrägbalken) oder Supraleitung, Erdschwerefeld 9.5 bis 9.9 m/s² ± 10-8 m/s².
- Eötvos'sche Drehwaage zur Messung von Schweregradienten für Angewandte Geophysik und Geodäsie
- Cavendish-Waage zur Bestimmung der Gravitationskonstante (1798)
Siehe auch
Grundeinheiten, Briefwaage, Goldwaage, Kilogramm, SI-Einheiten, Toleranz, Waagebalken
Weblinks
- http://www.admin.ch/ch/d/ff/2002/2607.pdf (Zulassung zur Eichung)
