Feldherrnhalle
[[Bild:muenchen_feldherrnhalle_axb01.jpg|thumb|250px|Blick vom Odeonsplatz auf die Feldherrnhalle und die Theatinerkirche]] Die Feldherrnhalle (es findet sich auch die Schreibweise Feldherrenhalle) ist ein Gebäude in München. Sie wurde 1841 bis 1844 durch Friedrich von Gärtner im Auftrag von König Ludwig I. nach dem Vorbild der Loggia dei Lanzi in Florenz erbaut. Die Feldherrnhalle wurde zu Ehren des bayerischen Heeres als südlicher Abschluss bzw. Auftakt der Münchner Prachtstraße, der Ludwigstraße, errichtet. Die Bronzestandbilder von Graf Tilly und Fürst Wrede wurden nach einem Entwurf von Ludwig Schwanthaler aus eingeschmolzenen Kanonen gegossen. Heute bildet sie ein beliebtes Ziel für Touristen bei ihrem Besuch von München.
In die Geschichte ging die Feldherrnhalle durch den Hitler-Putsch am Morgen des 9. November 1923 ein. An der Feldherrnhalle kam es zum Schusswechsel mit der bayrischen Polizei. Vier Polizisten, ein Passant sowie fünfzehn Putschisten wurden getötet. Adolf Hitler wurde verhaftet.
Aufgrund des großen Symbolwertes, den die Nationalsozialisten der Feldherrnhalle beimaßen, erhielten folgende Kampfverbände der Deutschen Wehrmacht den Zusatz „Feldherrnhalle“: Panzerbrigade 106 Feldherrnhalle, Panzerbrigade 110 Feldherrnhalle und Panzergrenadier-Division Feldherrnhalle.
