Fichtel & Sachs
Die Firma Fichtel & Sachs (heute ZF Sachs AG) hatte ihren Hauptsitz in Schweinfurt und wurde bereits in den 1930er Jahren als Hersteller von kleinvolumigen Zweitakt-Einbaumotoren für den Zweiradantrieb (Mopeds und Motorräder) und für stationäre Zwecke bekannt. Daneben machte man sich einen Namen als Zulieferbetrieb für die Automobilindustrie (Kupplungen, Saxomat-Getriebe, Stoßdämpfer,Drehmomentwandler u.v.m.). Bekannt sind auch die Fichtel & Sachs Fahrrad-Gangschaltungen, insbesondere die von Ernst Sachs entwickelte 'Torpedo-Nabe'.
Für ihre Zuverlässigkeit berühmt wurden die kleinen Sachs-Zweitaktmotoren mit 98 cm³ Hubraum, die in den 1930er Jahren von einer größeren Zahl deutscher Motorradhersteller in ihre Fahrzeugmodelle eingebaut wurden.
Nach dem 2. Weltkrieg bis zur Mitte der 1980er Jahre wurden von Fichtel & Sachs insbesondere Einzylinder-Zweitaktmotoren mit den Hubraumstärken 50, 100, 125, 175 und 250 cm³ gefertigt. Ab Anfang der 1960er Jahre bis zur Mitte des folgenden Jahrzehnts kam die Fertigung kleiner Einscheiben-Wankelmotoren hinzu.
Die Produktion für Fahrrad-Gangschaltungen wurde 1997 von SRAM übernommen.
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