Findling
thumb|220px|Riesenfindling in Schweden [[Bild:Findling.Alter_Schwede.wmt.jpg|thumb|220px|Findling Alter Schwede (217 t) an der Elbe bei Övelgönne ]]
Ein Findling, auch Erratischer Block genannt, ist ein meist einzeln liegender großer Gesteinsblock, der durch Gletscherströme in den Eiszeiten an die heutige Stelle verdriftet (transportiert und abgelegt) wurde. Sie gehören auch zum Formenschatz der glazialen Serie.
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Kulturhistorie
In der Steinzeit wurden Findlinge zum Bau von Hünengräbern verwendet. Diese Großsteingräber sind im norddeutschen Raum (Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt) zu finden.
Funde
Die Gletscher haben auf der Endmoräne Fläming bei Treuenbrietzen in Brandenburg verschiedene Findlinge hinterlassen wie beispielsweise den Bismarckstein oder den Landwehrmannstein, die auf dem ausgeschilderten Wanderweg Steintour besichtigt werden können.
Weitere bekannte Findlinge
- Giebichenstein (pdf) bei Nienburg (Weser), Niedersachsen, Deutschland
- Markgrafenstein bei Bad Saarow, Brandenburg, Deutschland
- Findling Babelsberg, Großbeerenstraße, Potsdam-Babelsberg, Brandenburg, Deutschland
- Findling Ewald in Hennickendorf, Ortsteil der Gemeinde Nuthe-Urstromtal, Brandenburg
- der Findling Alter Schwede hat ein Gewicht von 217 Tonnen und einen Umfang von 19,7 Meter bei einer Höhe von 4,5 Metern. Er wurde 1999 bei Ausbaggerarbeiten in der Elbe gefunden und am Elbstrand bei Övelgönne aufgestellt.
- Siebenschneiderstein auf Rügen
- der 1000 Kubikmeter große Pflugstein in Herrliberg, Kanton Zürich, Schweiz
Siehe auch
Weblinks
Nicht zu verwechseln ist der Findling mit dem Findelkind.
