Finnair
| Finnair | |
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| [[Bild:Airbus A319-100 Finnair OH-LVD.jpg|thumb|220px|Ein Airbus A319 der Finnair]]
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| Gründung: | 1923 |
| IATA-Code: | AY |
| ICAO-Code: | FIN |
| Sitz: | Vantaa, Finnland |
| Firmenstruktur: | Aktiengesellschaft |
| Flottenstärke: | 59 |
| Ziele: | Weltweit |
| Website: | www.finnair.com |
Finnair (IATA-Designator AY) beherrscht als Finnlands größte Fluggesellschaft den Inlandsmarkt und den internationalen Flugverkehr in Finnland. Der finnische Staat hält rund 60% der Anteile, 20% sind in ausländischem Besitz. Heimatflughafen ist Helsinki-Vantaa. Finnair ist Mitglied des Luftfahrtbündnisses Oneworld Alliance.
Finnair gehört zu einer der führenden Fluglinien Europas. Im Jahr 2003 transportierte sie rund 6,849 Millionen Passagiere. Die 1923 gegründete Airline ist eine der ältesten noch operierenden Fluggesellschaften der Welt. Sie gilt außerdem als äußerst sicher.
Geschichte
1923 gegründet als Aero O/Y, hat Finnair einige sehr schwierige Zeiten, einschließlich des Zweiten Weltkriegs, durchmachen müssen. Der Zweite Weltkrieg war für die Fluglinie besonders schwierig, weil Helsinki und andere finnische Städte Ziel von Luftangriffen wurden. Die Firma verlor die Hälfte ihrer Flotte, die während dieser Zeit von der finnischen Luftwaffe übernommen wurde. Es wird geschätzt, dass während des Winter-Krieges 1939/1940 die Hälfte der Passagiere die Kinder waren, die nach Schweden evakuiert wurden.
1953 fügte die Fluggesellschaft Aero O/Y die Bezeichnung Finnair ihrem Namen hinzu. Heute heißt sie offiziell Finnair Oyj.
1961 begann für Finnair das Zeitalter der Düsenflugzeuge, als sie eine Sud Aviation Caravelle in ihre Flotte aufnahm. 1970 folgte der erste amerikanische Jet, eine Douglas DC-8.
1961 und 1963 musste Finnair die bis heute einzigen tödlichen Unfälle hinnehmen: Am 3. Januar 1961 brachten betrunkene Piloten eine Douglas DC-3 in Koivulahti/Finnland zum Absturz. Am 8. November 1963 stürzte eine andere DC-3 bei schlechter Sicht wegen eines defekten Höhenmessers bei Mariehamn auf Åland ab.
1999 trat Finnair dem Oneworld-Bündnis bei, da Finnairs skandinavischer Erzrivale SAS 1997 Gründungsmitglied des konkurrierenden Bündnisses Star Alliance geworden war.
2002 gründete Finnair eine Tochterfirma in Estland, Aero Airlines. Aero hat schrittweise Finnairs ATR-72-Flugzeuge übernommen und bedient heute neben der Strecke Tallinn-Helsinki auch innerfinnische Strecken für Finnair. Finnair verspricht sich von der estnischen Tochter, im wachsenden baltischen Wettbewerb kostengünstig agieren zu können.
Flotte
Die Flotte der Finnair besteht zur Zeit (Mai 2005) aus:
- Airbus A319 (11 Maschinen)
- Airbus A320 (12)
- Airbus A321 (6)
- Boeing 757 (6)
- McDonnell Douglas MD-11 (6)
- McDonnell Douglas MD-82/83 (9, davon 7 verleast an Flynordic)
- ATR-72 (9, alle verleast an die Tochterfirma Aero Airlines)
