Flickflack
Der Flickflack ist eine Übung im Bodenturnen, in der Sport-Akrobatik und im Zirkus. Vor allem im Kunstturnen bzw. Gerätturnen ist der Flickflack ein Kernelement. Er entspricht einem rückwärts ausgeführten Handstandüberschlag, der entweder aus dem Stand oder nach einem Rondat (Radwende) gesprungen wird. Ein Turner steht zunächst auf beiden Füßen (leicht im Knie (siehe Kniegelenk, veranschaulichend Klostellung genannt) und springt von dort rückwärts in einen Handstand.
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Der Flickflack wird oft auch mehrfach hintereinander ausgeführt, wobei sich der Turner dabei über einige Meter rückwärts bewegt.
Erstmals turnte Martin Gebhardt 1923 in München einen Flickflack.
Beim Bodenturnen dient der Flickflack vielfach als Verbindungselement zu Schwierigkeiten wie Salto, Doppelsalto, Dreifachsalto, Tsukahara, Schraubensalto und ähnlichen Elementen. Am Schwebebalken wird der Flickflack sowohl als eigenständiges Übungsteil als auch als Verbindung zu Salto-Elementen geturnt. Auch am Stufenbarren und am Sprung werden inzwischen Flickflacks geturnt.
Der Flickflack war auch Namensgeber für den populären Circus Flic-Flac.
