Flow

Mit Flow (englisch fließen, rinnen, strömen) wird das lustbetonte Gefühl des völligen Aufgehens in einer Tätigkeit bezeichnet. Der Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi definiert den Flow wie folgt: right|200px

Nicht alle Bestandteile müssen gemeinsam vorhanden sein.

Der Verhaltensforscher Bernt Spiegel wendet den Begriff Flow u. a. auf spezialisierte Tätigkeiten, wie das Fahren von Fahrzeugen (in seinem Beispiel auf das Fahren von Motorrädern), wobei innerhalb dieser Tätigkeiten dem Flow hinsichtlich der Gefahr des allzu "fahrlässig" werdens größte Aufmerksamkeit gewidmet werden muß.

Viele erfolgreiche Computerspiele vermitteln dem Spieler ein Flow-Erlebnis, indem sie den Spieler vor rasch aufeinanderfolgende Aufgaben eines mittleren Schwierigkeitsgrades stellen, die ihn zwar herausfordern, die er aber mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgreich lösen kann. Die Herausforderung muss dabei nicht besonders anspruchsvoll sein, wie das Beispiel des Flow-induzierenden Computerspiel-Klassikers Tetris zeigt - zu anspruchsvolle Aufgabenstellungen könnten durch das Herbeiführen eines Misserfolgs sogar das Flow-Erlebnis unterbrechen.

Andere Bedeutungen

In den darstellenden Künsten wie der Musikdarbietung, dem Theater oder einer sonstigen Performance spricht man bei einer gelungenen Darbietung gelegentlich auch von einem "Flow" (quasi eine "flüssige Darbietung"). Im speziellen Bereich des DJing ist auch oft von Flow die Rede, welches hier das gelungene Ineinanderfließen verschiedener Musiktitel (Tracks) versinnbildlicht.

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Literatur

Siehe auch: Autotelie, Glück (Gefühl), Intrinsische Motivation

Weblinks

See also: Flow, Autotelie, Autotelisch, Computerspiel, DJ, Glück (Gefühl), Intrinsische Motivation, Mihaly Csikszentmihalyi, Tetris