Fluch des Pharao

Der Fluch des Pharao ist eine Bezeichnung für einen verbreiteten Aberglauben. Der bekannteste so genannte 'Fluch des Pharao' bezieht sich auf den ägyptischen Pharao Tutanchamun.

Tontafel

Als der englische Archäologe Howard Carter am 26. November 1922 das Grab von Tutanchamun öffnete, soll er neben vielen Schätzen und Beigaben auch eine Tontafel gefunden haben, auf der geschrieben stand:

"Der Tod soll den mit seinen Schwingen erschlagen, der die Ruhe des Pharao stört!"

Kritiker halten die Tontafel für eine Erfindung. Es gibt keinerlei Bilder, obwohl jeder gefundene Gegenstand fotographiert wurde. Es sind auch keine Notizen über eine solche Tafel gemacht worden. Auch werden solche Funde gewöhnlich mitgenommen. Die Tafel wurde nie gefunden.

Opfer des Fluches

Tatsächlich starben viele an der Ausgrabung Beteiligte und frühe Besucher der Grabes gehäuft auf mehr oder weniger mysteriöse Weise:

Die Mehrheit der Besucher und der anderen Personen, die mit der Mumie Kontakt hatten, starb viel später auf natürliche Art und Weise. Howard Carter selbst hatte seit der Ausgrabung Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen und weitere gesundheitliche Probleme, die er bis zu seinem Tod (1939) hatte.

Aspergillus flavus

Seit 1973 glaubt man, einige Todesfälle auf den Schimmelpilz Aspergillus flavus oder auf andere in der Grabkammer konservierte heute ausgestorbene oder seltene Bakterien, Pilze oder Viren zurückführen zu können, gegen welche der neuzeitliche Mensch keine oder nur geringe Abwehrkräfte verfügt. Insbesondere Lungenerkrankungen oder Blutvergiftungen führte man darauf zurück.

Auch anderen Pharaonengräbern und weiteren Gräber außerhalb Ägyptens werden Flüche zugeschrieben.


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