Folketing
thumb|Das Folketing von aussen Das Folketing (im dänischen stets mit bestimmtem Suffix, also Folketinget, zu deutsch etwa „Volksversammlung“) ist das dänische Parlament. Es besteht aus einer Kammer mit 179 Abgeordneten. Davon kommen immer zwei von den Färöer-Inseln und zwei aus Grönland.
Bis 1953 war das Folketing die „Zweite Kammer des Dänischen Reichstages“. Heute wird es als die „Gesetzgebende Versammlung in Dänemark“ bezeichnet, hat also den Dänischen Reichstag abgelöst.
Das Folketing wird alle vier Jahre komplett neu gewählt. Es tagt in Schloss Christiansborg in Kopenhagen.
Parteien im Folketing (seit den Wahlen vom 8. Februar 2005, in Klammern Veränderung zu 2001)
- Venstre (auch Danmarks Liberale Parti, 52 (-4) Abgeordnete. ihr gehört auch der Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen an)
- Socialdemokratiet 47 (-5)
- Dansk Folkeparti 24 (+2)
- Det Konservative Folkeparti 18 (+2)
- Socialistisk Folkeparti 11 (-1)
- Det Radikale Venstre 17 (+8)
- Enhedslisten (Einheitsliste) 6 (+2)
- Fólkaflokkurin (Färöer) 1 (+1)
- Tjóðveldisflokkurin (Färöer) 1 (0)
- Inuit Ataqatigiit (Grönland) 1 (0)
- Siumut (Grönland) 1 (0)
Die Partei Kristendemokraterne gehört dem Folketing seit 2005 nicht mehr an
Bekannte Abgeordnete
- N.F.S. Grundtvig (1850–1858 und ab 1866)
- Jóannes Eidesgaard (1998–2001 für die Färöer)
- Christen Berg (ab 1864; ab 1883 Präsident)
