Forellenfische

Forellenfische
Systematik
Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
Überklasse: Kiefermäuler (Gnathostomata)
Reihe: Fische (Pisces)
Klasse: Knochenfische (Osteichthyes)
Unterklasse: Strahlenflosser (Acinopterygii)
Überordnung: Echte Knochenfische (Teleostei)
Ordnung: Lachsartige (Salmoniformes)
Familie: Forellenfische (Salmonidae)

Die Familie der Forellenfische (Salmonidae), auch Salmoniden, Lachsfische oder Edelfische genannt, umfasst zahlreiche Gattungen und Arten beliebter Speisefische, wie Lachse, Forellen, Stinte, Äschen. Sie gehört zur Ordnung der Lachsartigen (Salmoniformes).

Salmoniden ernähren sich als Raubfische. Mehrere Arten werden in Aquakultur gehalten, beispielsweise in Lachsfarmen in Meeresfjorden oder in Forellenteichen im Süßwasser.

Lebensraum: Das Vorkommen der Salmoniden ist auf die nördliche Erdhalbkugel beschränkt und alle Arten bevorzugen kühle sauerstoffreiche Gewässer. Außer der Meerforelle und den Lachsen kommen alle Salmoniden nur im Süßwasser vor. In fast allen Fließgewässern und Gebirgsseen Südtirols sind diese Vertreter der Salmoniden beheimatet.


Kennzeichnend für die Forellenfische ist eine Fettflosse zwischen Rückenflosse und Schwanzflosse, diese gibt es auch bei den verwandten Stintfischen. Phänotypisch unterscheidet man Großmaul- und Kleinmaul-Salmoniden. Sie haben kleine Schuppen und der Kopf ist nackt. Die zahlreichen Gattungen werden nach der sehr wechselnden Bezahnung des Mundes unterschieden. Fossil kennt man die Forellenartigen aus der Kreideperiode.

Systematik der Familie der Forellenfische

Siehe auch: Systematik der Knochenfische

See also: Forellenfische