Fotorealismus

Fotorealismus, ist ein nach der Pop Art vor allem in Amerika entwickelter Stil der extrem realistischen Malerei.

Er entstand in den späten 60er und frühen 1970er Jahren. Kennzeichnend ist der bis zur Augentäuschung gehende Detailnaturalismus. Häufig dienen Fotografien als Vorlage; das Bild wird dann zur Reproduktion der Fotografie.

Als starkes Ausdrucksmittel fanden auch beeindruckende überlebensgroße Formate Verwendung.

Die Motivation hinter dem Fotorealismus überschneidet sich zu großen Teilen mit der 2D und 3D ComputerGrafik, immer realistischere Bilder zu erzeugen, ist aber auf Malerei festgelegt.

Bedeutende Vertreter des Fotorealismus sind unter anderem Richard Estes, Don Eddy, Ralph Goings, Raimond Staprans, John Kacere, Howard Kanovitz, Franz Gertsch, Gottfried Helnwein(teilw. Hyperrealismus zuzuordnen) und Chuck Close. In Deutschland Jan Peter Tripp, Gerhard Richter und Fritz Köthe.

Der Fotorealismus ist verwandt mit dem Hyperrealismus. (Unterschiede sind bei Hyperrealismus erklärt)

See also: Fotorealismus, 1960er, 1970er, Chuck Close, Fotografie, Franz Gertsch, Fritz Köthe, Gerhard Richter, Gottfried Helnwein, Howard Kanovitz