Framing

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In der Psychologie wird der Begriff auch für eine stärkere Form des Priming gebraucht. Vgl. Kognitive Psychologie und Informationsverarbeitung.

Definitionen zum Framing

Kultur: Gesamtheit der von der Menschheit geschaffenen und ihrer Höherentwicklung dienenden materiellen, geistigen, künstlerischen und moralischen Werte und Werke.

Ideologie: System gesellschaftlicher Anschauungen und Ideen, das determiniert durch die Verhältnisse der Gesellschaft, die Interessen und Ziele einer Gruppierung zum Ausdruckbringen und das soziale und politische Denken und Verhalten der Angehörigen dieser Gruppierung umfassend begründen , motivieren und orientieren.

kognitive Prozesse: Abläufe, innerhalb der Mobilisierung, mit denen die zu rekrutierenden Personen das Protestziel vermittelt bekommen und erkennen sollen.

Frame: hier: gesellschaftliches Umfeld, in welches die Protest-bewegung eingebettet ist.

cultural contradiction: historisch gewachsener Widerspruch in der Gesellschaft zwischen zwei Standpunkten. Dieser Widerspruch dient als Ausgangspunkt oder Veränderung von Protest-bewegungen. strategic framing: Vorgabe des Rahmenfeldes durch eine Elite für die Rekrutierung von Protestbewegungen, -potential und -mitteln.

mobilizing structur: Art der Aktivierung von Potentialen in der Gesellschaft für die Protestwegung.

competitive processes: Zusammenspiel der Protestbewegung mit anderen Protestbewegungen staatlichen Stellen, ihren Gegnern sowie dessen Gegenbewegung.

Literatur

See also: Framing, Agenda Setting, Informationsverarbeitung, Kognitive Psychologie, Nachrichtenwert, Priming