Franz Fischer (Archäologe)

Franz Fischer (* 7. Januar 1925 in Pforzheim) war Professor für Vor- und Frühgeschichte an der Universität Tübingen und bis zu seine Emeritierung Direktor des damaligen Institutes für Vor- und Frühgeschichte (heute: Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters).

Er promovierte 1952 bei Wolfgang Kimmig über „Spätkeltische Funde aus dem Badischen Oberland“. Habilitation 1962 mit einer Arbeit über die Keramikfunde aus der hethitischen Hauptstadt Hattuscha. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der vorrömischen Eisenzeit des südlichen Mitteleuropa, wobei ein methodischer Ansatz in der Kombination der archäologischen Quellen mit der schriftlichen Überlieferung steht. So ist er immer wieder mit Arbeiten zu Caesars Gallischem Krieg oder zum Alpenfeldzug 15 v. Chr. hervorgetreten. Während der 1950er Jahre war er an den Grabungen von Kurt Bittel in Hattuscha in der Türkei beteiligt.

Grabungsprojekte führte er unter anderem in dem spätkeltischen Oppidum Altenburg-Rheinau am Hochrhein durch.

Publikationen (Auswahl)

Würdigung

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Personendaten
Fischer, Franz
Archäologe
7. Januar 1925
Pforzheim

See also: Franz Fischer (Archäologe), 15 v. Chr., 1925, 1952, 1962, 50er, 7. Januar, Eisenzeit, Emeritierung