Französische Kolonien

Frankreich war einer der größten Kolonialmächte der Welt. Die Zeit des Kolonialismus begann für Frankreich mit dem Erwerb der ersten Kolonien im 17. Jahrhundert und führte bis ins 20. Jahrhundert zur Entstehung eines umfangreichen Kolonialreichs.

Zu Beginn (17. Jahrhundert) war für Frankreich speziell Amerika das Hauptziel der Kolonialisierung: Es beanspruchte das heutige Kanada, das komplette Zentralgebiet der USA sowie einige karibische Inseln. Durch den Pariser Frieden musste Frankreich den größten Teil seiner amerikanischen Besitzungen an Großbritannien und Spanien abgeben.

Danach (ab 1830) konzentrierte sich Frankreich auf Afrika und eroberte zwischen 1845 und 1897 die gesamte Sahara. 1898 trafen die französischen Truppen am Nil auf die Briten, ließen sich allerdings auf keinen Konflikt ein und zogen sich zurück.

Nebenbei beherrschte Frankreich fast die gesamte Inselwelt des Indischen Ozeans und große Teile von Ozeanien.

Viele der ehemaligen französischen Kolonien gelten noch heute als Entwicklungsländer.

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Französische Kolonien

[[Bild:Französisches Kolonialreich.png|right|500px|thumb|Französisches Kolonialreich (hellblau: erste Erwerbungen im 17. Jahrhundert, dunkelblau: Erwerbungen bis 1919)]]

Europa

Amerika

Afrika

Ozeanien

Asien

Siehe auch

Weblinks


Kolonien Kategorie:Kolonialmacht Kategorie:Liste


See also: Französische Kolonien, 17. Jahrhundert, 1798, 1800, 1810, 1811, 1830, 1845