Frédéric Godet
Frédéric Godet (* 25. Oktober 1812 in Neuenburg; † 29. Oktober 1900 ebenda) war ein Schweizer Theologe.
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Nach seinem Studium in Neuenburg, Bonn und Berlin und wurde Godet 1836 ordiniert und trat eine Stelle als Hilfspfarrer in Valangin an. 1838 wurde er nach Berlin zum Kaplan des preussischen Königs Wilhelm I. berufen und wirkte dort auch als Französischlehrer von dessen Sohn, dem späteren König Friedrich III.. 1844 bis 1850 war er wieder Hilfspfarrer im Val-de-Ruz, 1850 bis 1873 Professor für biblische Exegese an der staatlichen Neuenburger Akademie und daneben von 1851 bis 1866 Pfarrer in Neuenburg. 1873 trat er aus der Staatskirche aus, wurde Mitbegründer der Église indépendante neuchâteloise und wirkte bis 1887 als Professor an deren theologischer Fakultät.
Godet verfasste einen bekannten Kommentar zum Johannesevangelium und weitere Kommentare zum Lukasevangelium und zum Römerbrief. Für sein wissenschaftliches Werk erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universitäten von Basel und Edinburgh.
Übrige Werke
- Histoire de la Réformation et du Refuge dans le Pays de Neuchâtel, 1859
- Conférences apologétiques, 1869
- Études bibliques, 1873/74
- Introduction au Nouveau Testament, 1893-1904
Weblinks
- Artikel in Biographisch-bibliographischen Kirchenlexikon
- Artikel im Historischen Lexikon der Schweiz
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Godet, Frédéric |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Theologe |
| GEBURTSDATUM | 25. Oktober 1812 |
| GEBURTSORT | Neuenburg |
| STERBEDATUM | 29. Oktober 1900 |
| STERBEORT | Neuenburg |
