Freiheits-Partei der Schweiz
| Basisdaten | |
|---|---|
| Gründungsdatum: | 25. Februar 1985 |
| Präsident: | Jürg Scherrer |
| Mitglieder: | mehrere Hundert |
| Website: | [1] |
| Nationalrat | 0 Sitze (0.0%) |
| Ständerat | 0 Sitze (0.0%) |
Die politisch rechts stehende Freiheits-Partei der Schweiz (FPS) ist keine Bundesratspartei der Schweiz und somit in der Opposition.
| Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Gründung
Die Freiheits-Partei wurde im Jahre 1985 unter dem Namen Autopartei als Gegenpol zu der Grünen Partei gegründet. Nach der Zürcher Sektion wurden weitere Kantonalparteien gegründet und hatten relativ schnell einigen Erfolg, in mehreren Kantonen erreichte die Autopartei Fraktionsstärke (u .A. St. Gallen, Thurgau, Schaffhausen). Die Namensänderung von Autopartei zu Freiheits-Partei fand 1994 statt.
Vertretung im Parlament
Ihren Höhepunkt hatte die Freiheits-Partei noch als Autopartei im Jahre 1991 mit 8 Sitzen im Nationalrat. Mit dem Erstarken der SVP, ihrem aggressiven Stil und internen Quelereien verscherzte sich die FPS die Wählergunst. Auch die Namensänderung kam nicht besonders gut an. Seit den Wahlen von 2003 verfügt die Partei über keine Mandate im Nationalrat mehr. Im Kanton Zürich etwa, wo 1991 noch 2 Mandate drinlagen, erreichte die Partei 2003 noch 0,09% der Parteistimmen. Ausserhalb der Stadt Biel/Bienne ist die Freiheitspartei heute bloss noch eine bedeutungslose Splittergruppe.
Positionen
Im Vergleich zu den Schweizer Demokraten under Partei National Orientierter Schweizer, den zwei anderen Rechtsaussenpartei in der Schweiz, ist die Freiheits-Partei nicht auf den Umweltschutz, sondern viel mehr auf die Wirtschaft bedacht. Sie bekämpft die seit langem eingeführte Anti-Rassismus-Strafnorm und vermerkt entsprechende Aussagen in der Parteizeitung Klartext mit "Zensur - Anti-Rassismus-Gesetz" um dieses Gesetz als diktatorisch und unterdrückend zu brandmarken. Die FPS sieht die Schweiz, als ein von der Linken durch Unterwanderung der Regierung beherrschtes Land. Ihr Schwerpunkt stellt dabei eine restriktive Asylpolitik, Ausländerpolitik und Drogenpolitik dar. Die FPS ist der Meinung, die Einwanderung könne nur per Notrecht begrenzt werden. Des Weiteren vertritt sie die Interessen der Autofahrer und der Autoindustrie, indem sie eine neue Verkehrspolitik (Strasse statt Schiene) fordert und das Auto als Wirtschaftsmotor erster Güte sieht. Die FPS sind gegen die bilateralen Verträge und den Beitritt der Schweiz zur Europäischen Union. Weitere Ziele sind eine harte Sparpolitik und eine starke Armee, sowie der Kampf gegen staatliche Regelungen im ökonomischen Bereich, Verschuldung und das Verbandsbeschwerderecht.
Personen
ParteipräsidentInnen
| 1985 bis 1990 | Michael E. Dreher |
| seit 1990 | Jürg Scherrer |
Siehe auch
Politische Parteien in der Schweiz
Kategorie:Schweizer Partei
