Freischarenzüge
thumb|350px|Gottfried Keller als Freischärler mit Trommel, Karikatur 1845
Die Freischarenzüge waren zwei Versuche, in den Jahren 1844 und 1845, radikaler Exilluzerner die Luzerner Regierung zu stürzen und die Jesuiten zu vertreiben.
Die Freischaren waren durch Wilhelm Snell inspiriert, wurden von Friedrich Hecker, Gustav von Struve, Ulrich Ochsenbein und Jakob Stämpfli angeführt und setzten sich vorwiegend aus Freiwilligen aus den Kantonen Aargau, Bern und Solothurn zusammen. Ein prominenter Teilnehmer war auch Gottfried Keller.
Der zweite Umsturzversuch im Jahr 1845 endete besonders kläglich im luzernischen Malters, dabei wurden 35 Freischärler getötet und rund 2000 gefangen genommen.
Die Freischarenzüge wurden zum Anlass für den Sonderbundskrieg.
