Fremskrittspartiet (Norwegen)

Die Fremskrittspartiet (FrP) (deutsch: Fortschrittspartei), norwegische Partei, wurde 1973 von Anders Lange als Rechte ultrakonservativ-liberalistische Partei gegründet. Sie gilt als populistisch. Urspünglich hieß sie ALP (Anders Langes parti til sterk nedsettelse av skatter, avgifter og offentlige inngrep). Nachdem Anders Lange 1974 verstarb erhielt die Partei zur nächsten Stortingswahl 1977 ihren heutigen Namen. 1994 kam es zu einer Spaltung der Partei. Bei den letzte Stortingswahlen 2001 erreichte die FrP 14,6 % und erschien bei Umfragen 2002 sogar auf dem Weg, die stärkste Partei Norwegens zu werden. Die momentan regierende Mitte-Rechts-Minderheits-Koalition ist auf die Stimmen der Rechtspopulisten angewiesen, wodurch ihr momentaner Vorsitzender Carl Ivar Hagen zu großem Einfluß in der norwegischen Politik und Öffentlichkeit gekommen ist, weshalb er in den norwegischen Medien auch "König Carl" genannt wird. Zu den Forderungen der Partei zählen die Einschränkung der Einwanderung, Steuersenkungen und Privatisierungen. Sie war 1994 für einen EU-Beitritt Norwegens, ist aber heute neutral.

Parteivorsitzende

Hagen hat angekündigt 2006 zurückzutreten. Aussichtsreichster Kandidat auf die Nachfolge ist sein Vize Siv Jensen.

Wahlergebnisse zum Storting 1961-2001

Wahljahr % Sitze
1961 - -
1965 - -
1969 - -
1973 (ALP) 5,0% 4
1977 1,9% -
1981 4,5% 4
1985 3,7% 2
1989 13,0% 22
1993 6,3% 10
1997 15,3% 25
2001 14,6% 26(24)

ALP: Anders Langes parti

2001: 2 Abgeordnete traten aus Fraktion aus

Weblink

Fremskrittspartiet

See also: Fremskrittspartiet (Norwegen), 1961, 1965, 1969, 1973, 1974, 1975, 1977, 1978, 1981