Friedensbewegung
Als Friedensbewegung bezeichnet man eine soziale Bewegung, die den Krieg als Mittel der Politik ausschließen will. Die internationale Friedensbewegung entstand im 19. Jahrhundert mit der Industrialisierung, wuchs vor allem seit dem Ersten Weltkrieg auch in Nordamerika und speist sich hauptsächlich aus pazifistischen, antimilitaristischen und sozialistischen Grundhaltungen.
Geschichte der deutschen Friedensbewegung
Von den Anfängen bis zum Ende des 1. Weltkriegs
Eine Friedensbewegung im heutigen Sinn - also eine massenhafte Opposition gegen Krieg und Kriegsrüstung - entwickelte sich schon seit dem Krimkrieg in den 1850er Jahren. Damals wurde sichtbar, dass die Technisierung in den modernen Kriegen immer mehr auch zivile Opfer forderte.
1892 veröffentliche Bertha von Suttner ihren Roman "Die Waffen nieder", der in einer völlig militarisierten Gesellschaft erstmals die Sensibilität für die Problematik von Krieg und Frieden stärkte. Sie und Alfred Hermann Fried gründeten dann in Berlin die Deutsche Friedensgesellschaft. Beiden wurde später der Friedensnobelpreis zuerkannt, den Alfred Nobel, ein mit von Suttner befreundeter Wissenschaftler, zuvor gestiftet hatte. Er hatte erleben müssen, wie seine eigene Neuerfindung, das Dynamit, von der Wissenschaft zunehmend zur Kriegführung weiterentwickelt und von der Politik dafür eingesetzt wurde. Sein Preis sollte Forschungen für friedliche Zwecke fördern und dem Missbrauch neuer Erfindungen im Krieg entgegenwirken. Auch in anderen Ländern entstanden Friedensgesellschaften. Um die Jahrhundertwende kam es dann zu ersten internationalen Friedenskongressen, vor allem der Haager Friedenskonferenz 1907 mit bahnbrechenden Beschlüssen zum modernen Völkerrecht.
Auch die noch vornehmlich marxistisch orientierte Arbeiterbewegung und die Sozialdemokratie des 19. Jahrhunderts lehnten den Krieg ab. Für sie verlief eine Front nicht zwischen den Staaten, sondern den Klassen. Ihr Anliegen war es, die Arbeiter aller Länder zum Kampf gegen die Klasse der Kapitalistischen Bourgeoisie zu vereinen (Internationalismus), um so der profitorientierten Kriegswirtschaft nachhaltig den Boden zu entziehen. Eine der wesentlichsten Parolen des Kommunismus und Sozialismus war: "Proletarier aller Länder, vereinigt euch!" Demgemäß vereinbarte die II. Sozialistische Internationale, ein Zusammenschluss europäischer Arbeiterparteien, gemeinsame Aktionen gegen einen Krieg ihrer Regierungen.
Beide, die eher bürgerlich-liberale Friedensbewegung wie auch die stärker proletarisch-sozialistische Arbeiterbewegung konnten den heraufziehenden Ersten Weltkrieg jedoch nicht verhindern. Auch viele Arbeiter und mit ihr große Teile der Sozialdemokratie ließen sich vom Nationalismus blenden und unterstützten entgegen ihrem Programmm nun die Kriegsmaßnahmen. Nur wenige prominente Mahner wie der Sozialist Jean Jaurès im benachbarten Frankreich, dem damaligen "Erbfeind" Deutschlands, stellten sich öffentlich gegen den Krieg ihrer Obrigkeit. Jaures fiel unmittelbar vor Beginn des 1. Weltkriegs in einem Pariser Café dem Attentat eines Nationalisten zum Opfer.
Am 4. August 1914 bejahten fast alle deutschen Sozialdemokraten die Kriegskredite und damit die Mobilisierung des Heeres (vergleiche Burgfrieden). Nur eine Minderheit von 13 Parlamentariern war dagegen, stimmte aber wegen der Fraktionsdisziplin mit zu. Sieben weitere Kriegsgegner um Rosa Luxemburg sammelten sich nun in der "Gruppe Internationale", aus der später der Spartakusbund hervorging. Karl Liebknecht im Dezember 1914, Otto Rühle im Januar 1915 lehnten als erste Abgeordnete der SPD im Reichstag die Vorlagen für weitere Kriegskredite ab. Liebknecht wurde daraufhin aus der Partei ausgeschlossen. Nachdem er 1916 eine Kundgebung gegen den Krieg organisiert und dort öffentlich geredet hatte, wurde er verhaftet und zu einer Zuchthausstrafe verurteilt, aus der er erst kurz vor Kriegsende entlassen wurde. Auch Clara Zetkin und Rosa Luxemburg waren bis November 1918 inhaftiert.
Der innerparteiliche Konflikt um die Burgfriedenspolitik führte 1916/17 zur Spaltung der SPD in die neue USPD (Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands) und die alte Mehrheits-SPD (MSPD). Letztere wollten Frieden durch Verhandlungen und Kompromisse mit der kaiserlichen Regierung, erstere durch deren Sturz erreichen. Dies gelang in der Novemberrevolution, in deren weiterem Verlauf am 1. Januar 1919 die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD gegründet wurde. Die Hauptinitiatoren dieser Parteigründung, Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, wurden schon am 15. Januar später von reaktionären Freikorps ermordet. Damit war die sozialistische Friedensbewegung, die vor und nach dem Weltkrieg erstarkt war, nachhaltig zerschlagen.
Zwischen den Weltkriegen bis 1945; Weimarer Republik, Nationalsozialismus
Nach der Novemberrevolution 1918 politisierten sich Vertreter der Friedensbewegung während der Weimarer Republik zunehmend und konzentrierten sich vor allem in linken Kreisen. Die Erfahrung des ersten Weltkriegs hatte viele ehemalige Soldaten zu Pazifisten gemacht. Ein bekanntes Beispiel dafür war der Schriftsteller Ernst Toller, der bedingt durch sein Engagement auf der Linken in die Regierung der Münchner Räterepublik von 1919 eintrat, wo er zeitweilig, entgegen seinem antimilitaristischen Selbstverständnis, als Chef der "Roten Armee" der Räterepublik fungierte. Den Konflikt zwischen pazifistischer Einstellung und der Notwendigkeit militärischer Verteidigung sozialer Errungenschaften unter anderem verarbeitete er später in seinem Theaterstück "Masse Mensch".
Vor allem im publizistischen und künstlerischen Bereich engagierten sich Pazifisten und Antimilitaristen gegen starke revanchistische und antidemokratische Tendenzen in der jungen Republik. Erich Maria Remarque schrieb seinen viel beachteten Antikriegsroman "Im Westen nichts Neues". Unter der Chefredaktion von Carl von Ossietzky entwickelte sich die Kulturzeitschrift "Die Weltbühne" zu einem pazifistisch-kritischen Organ, in dem auch der Schriftsteller, Dichter, Satiriker und Kritiker Kurt Tucholsky gegen die Wiedererstarkung des Militarismus anschrieb. Er warnte mit scharfen Worten vor dem sich abzeichnenden Aufkommen der Nationalsozialisten. Auch Ernst Toller, Erich Mühsam, Karl Kraus, Erich Kästner, Bertolt Brecht und andere nutzten das Mittel des Schreibens, um vor weiteren Kriegen zu warnen. Bildende Künstlerinnen und Künstler wie Käthe Kollwitz, Otto Dix, John Heartfield setzten sich mit ihren Mitteln für den Frieden und gegen reaktionäre und militaristische Tendenzen ein.
Außerhalb dieser intellektuellen und künstlerischen Kreise bildete sich in der Weimarer Republik jedoch keine nennenswerte breite pazifistische Bewegung in der Masse der deutschen Bevölkerung heraus, die öffentlich in Erscheinung trat.
Als 1933 doch der Nationalsozialismus unter Adolf Hitler und seiner NSDAP an die Macht kam und die Diktatur des so genannten "dritten Reichs" aufbaute, wurden die Werke der genannten Künstler verboten. Viele flohen ins Exil. Andere wurden verhaftet und in KZs interniert, wo beispielsweise Erich Mühsam 1934 ermordet wurde und Karl von Ossietzky in Folge der KZ-Internierung an den Folgen der Folter 1938 starb. Ossietzky war 1936 der Friedensnobelpreis für 1935 zuerkannt worden, was aber nicht dazu führte, dass er aus der Haft entlassen wurde. Hitler verbot die Annahme des Friedensnobelpreises für Ossietzky und alle Deutschen.
Der Zweite Weltkrieg war durch die unterdrückte und verfolgte kleine Opposition im Untergrund nicht mehr zu verhindern. Das deutsche Volk hatte sich in seiner Mehrheit erneut durch die Verkündung nationaler Größe blenden lassen.
1950er und 1960er Jahre; Wiederbewaffnung, Anti-Atom-Kampagne, Vietnamkrieg
Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es in der Bundesrepublik immer wieder zu größeren Wellen der Friedensbewegung, denen es gelang, jeweils große Menschenmengen zu mobilisieren. Erste große Aktionen der Friedensbewegung richteten sich gegen die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Anfang der 1950er Jahre ("Ohne mich-Bewegung"). Sie wurde getragen von Gewerkschaften, Intellektuellen und christlichen Gruppen. Beteiligt an der Friedensbewegung dieser Zeit war auch die KPD, die 1956 verboten wurde.
Als bekannter Politiker trat der spätere Bundespräsident Gustav Heinemann aufgrund der Wiederbewaffnungspläne 1950 aus dem Kabinett Adenauer zurück, und verließ 1952 auch die CDU. 1957 trat er in die SPD ein.
Ende der 50er Jahre begannen die bis heute andauernden Ostermärsche, entstanden als Protestform gegen die Pläne zur atomaren Bewaffnung der Bundeswehr.
Ende der sechziger Jahre kam es zu Protesten gegen den Vietnamkrieg. Diese wurden vor allem getragen von der studentischen Opposition, der APO.
1970er und 1980er Jahre; Neutronenbombe, Nato-Doppelbeschluss
Mitte der 1970er gab es erneut Proteste der Friedensbewegung gegen die Entwicklung der Neutronenbombe in den USA, deren Fähigkeit, Leben zu vernichten, aber Bauten und Material zu schonen, als zynisch kritisiert wurde. Anfang bis Mitte der achtziger Jahre protestierten Hunderttausende gegen den NATO-Doppelbeschluss. Dieser sah die Stationierung der atomar bestückten US-amerikanischen Mittelstreckenraketen Pershing II und cruise missiles in Europa vor, als Antwort auf die Stationierung der neuen sowjetischen SS 20-Raketen.
Am 10. Oktober 1981 fand im Bonner Hofgarten eine friedliche Demonstration mit mehr als 250.000 Menschen statt. Weitere Großdemonstrationen in den Jahren 1983 (Deutscher Evangelischer Kirchentag (DEKT)) und 1983 (Bonn und Hasselbach/Hunsrück) folgten. Daneben wurden vielfältige gewaltfreie Aktionen entwickelt (Sitzblockaden vor Atomstandorten und Raketenabwehrstellungen, "Rüstungssteuerverweigerung", Kampagnen gegen Rüstungsexporte, "Fasten für den Frieden", Menschenketten usw.), die zum Teil erstaunlich großen Rückhalt in der Bevölkerung fanden.
Mit am bekanntesten wurden die Proteste und gewaltfreien Sitzblockaden am Pershing-II-Stationierungsort Mutlangen. Dort, einem kleinen Ort von etwa 5500 Einwohnern auf der Schwäbischen Alb, kam es zu einer stetig steigenden Anzahl von Aktionen. Eine Gruppe von Aktivisten beschloss, den Ort Mutlangen erst wieder zu verlassen, wenn die Pershing-II-Atomwaffen abgerüstet seien. Sie lebten in der Pressehütte Mutlangen (Weblink: http://www.pressehuette.de ), einer ehemaligen Kanarienvogelzuchthütte, die ein älteres Mutlanger Ehepaar zur Verfügung stellte. Besonders beachtet wurden in Mutlangen unter anderem die Seniorenblockade (600 ältere Menschen blockierten mehrere Tage lang die Basis), die Konzertblockade der Lebenslaute (Weblink: http://www.lebenslaute.de) (ein ganzes Sinfonieorchester blockierte musizierend die Tore zum Raketenstandort) und die Richterblockade (etwa 20 Richter entschlossen sich, unter Berufung auf ein im Grundgesetz verankertes höheres Widerstandsrecht das Strafgesetz (Nötigungsparagraph 240 StGB) zu brechen).
Allgemeiner richteten sich Proteste gegen die atomare Aufrüstung insgesamt, wenn auch in geringerem Maße gegen die der UdSSR.
Die Friedensbewegung führte unter anderem 1980 zur Gründung der Partei der Grünen. Im Juni 1984gründete sich die Friedensliste, die im selben Jahr zu den Europawahlen und 1987 zu den Bundestagswahlen antrat; allerdings, ohne Mandate erringen zu können.
Friedensbewegung in der DDR
In der DDR kursierten seit Mitte der 1960er Jahre Diskussionspapiere zur Kriegsdienstverweigerung und über Methoden der gewaltfreien Verteidigung, die schließlich eine nicht staatlich kontrollierte Friedensbewegung inspirierten ("Schwerter zu Pflugscharen"). Nicht zuletzt die Erstickung des Prager Frühlings im August 1968 gab dieser Bewegung Auftrieb. In ihrer Wendung auch gegen die Aufrüstung des Warschauer Vertrages bildete sie eine wichtige Keimzelle für eine lose organisierte Opposition im realsozialistischen Teil Deutschlands. In den 1980er Jahren waren die Friedensdekaden jeweils im November ein Kulminationspunkt dieser Bewegung. Die Friedensgebete wurden 1989 zum Ausgangspunkt der späteren "Montagsdemonstrationen" in Leipzig und anderen Orten. Die gewaltfreie "Oktoberrevolution" der DDR und der Fall der Mauer am 9. November 1989 waren so auch Höhepunkte der Friedensbewegung.
1990er Jahre bis zur Gegenwart; Ende des kalten Krieges, Irak-Kriege, Kosovokrieg, "Krieg gegen den Terrorismus"
1990 / 1991 bedeutete dann der 2. Irak-Krieg ein Ende vieler Illusionen vom großen Frieden und von der Friedensdividende, die man sich von der Auflösung des Ost-West-Konflikts versprochen hatte. Gegen diesen Krieg, den die USA in der UNO durchsetzen konnten, um Kuwait gegen den Angriff und die Besetzung Kuwaits durch den Irak zu verteidigen, protestierten weltweit Millionen Menschen. Allerdings "dämmerte die Einsicht, dass die Protestform der Demonstration an ein vorläufiges Ende gelangt sei und der Weg vom Protestieren zum positiven Frieden (Buro 1997) konsequenter gegangen werden müsse". So wurde das Thema der Friedensbewegung der 1990er Jahre die Verbindung von Protest gegen militärische und Eintreten für zivile Konfliktbearbeitung. frame|Künstlerische Protestaktion (2003) in Biberach/Riß Eine große Herausforderung waren dabei die Balkankriege, die auch innerhalb der Friedensbewegung zu hitzigen Auseinandersetzungen zwischen "Bellizisten" und "Pazifisten" führten. Es gab zwar keine nennenswerten zentralen Großdemonstrationen mehr, aber viele dezentrale Aktivitäten: vielfältige Hilfsmaßnahmen für Kriegsflüchtlinge, Unterstützung einheimischer Kriegsdienstverweigerer, konkrete Versöhnungsprojekte in den Nachfolgestaaten des früheren Jugoslawiens. Allerdings zeigte der brutale Bosnienkrieg auch eine gewisse Hilflosigkeit der neuen Friedensbewegung. Wie friedensstiftendes Handeln vor, in und nach den "neuen Kriegen" aussehen kann, musste und muss als neue Herausforderung weiter entwickelt werden. Ansätze hierzu werden unter dem Stichwort Zivile Konfliktbearbeitung beziehungsweise Ziviler Friedensdienst erprobt.
Der völkerrechtlich sehr umstrittene Einsatz der NATO im Kosovo beziehungsweise gegen (Rest-)Jugoslawien im Jahr 1999 (als Humanitäre Intervention bezeichnet) löste wieder starke öffentliche Proteste der Friedensbewegung aus.
Globale Friedensbewegung
2003 agierte die Friedensbewegung in vorher nicht dagewesenem Ausmaß global. Demonstrationen gegen den diesmal nicht von der UNO legitimierten Krieg der USA und seiner Verbündeten im Irak fanden auf der ganzen Welt statt. Am 15. Februar 2003 demonstrierten weltweit über 10 Millionen Menschen gegen den drohenden Irak-Krieg, die meisten davon in Europa.
Auch Kundgebungen anlässlich der Amtseinführung von George W. Bush am 20. Januar in Washington DC waren gleichzeitig Fridensdemonstrationen.
Persönlichkeiten der Friedensbewegung im deutschsprachigen Raum seit 1900
- Bertha von Suttner (1843-1914)
- Clara Zetkin (1857-1933)
- Karl Liebknecht (1871-1919)
- Ludwig Quidde (1858-1941)
- Klara Maria Faßbinder (1890-1974)
- Bert Brecht (1898-1956)
- Rosa Luxemburg (1871-1919)
- Käthe Kollwitz (1867-1945)
- Carl von Ossietzky (1889-1938)
- Dietrich Bonhoeffer (1906-1945)
- Walter Kreck (1908-2002)
- Helmut Gollwitzer (1908-1993)
- Heinrich Böll (1917-1985)
- Gert Bastian (1923-1992)
- Horst-Eberhard Richter (1923)
- Volkmar Deile (*1943)
- Dorothee Sölle (1929-2003)
- Erhard Eppler (*1926)
- Hildegard Goss-Mayr (*1930)
- Friedrich Schorlemmer (*1944)
- Bärbel Bohley (*1945)
- Petra Kelly (1947-1992)
Organisationen der Friedensbewegung
- Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
- Frauen für den Frieden
- Darmstädter Signal
- Kasseler Ratschlag
- Pax Christi
- IPPNW
- Aktion Sühnezeichen
- Graswurzelrevolution
- Quäker
- Europäischer Kongress gegen Atomrüstung
Literatur
- Andreas Buro, Totgesagte leben länger: Die Friedensbewegung. Von der Ost-West-Konfrontation zur zivilen Konfliktbearbeitung, Idstein 1997, ISBN 3-929522-42-X
- Helmut Donat, Karl Holl (Hrsg.), Die Friedensbewegung. Organisierter Pazifismus in Deutschland, Österreich und in der Schweiz, Hermes Handlexikon, Düsseldorf 1983, ISBN 3-612-10024-6
- Alfred Hermann Fried, Handbuch der Friedensbewegung, 2 Bd., Berlin/Leipzig 1911/1913 (2. Aufl.), Neudruck New York/London 1972
- Franz Kobler, Gewalt und Gewaltlosigkeit, Handbuch des aktiven Pazifismus, Erlenbach-Zürich 1928
- Kurt Lenz, Walter Fabian, Die Friedensbewegung. Ein Handbuch der Weltfriedensströmungen der Gegenwart, Berlin 1922
- Jan Große Nobis: Frieden! - Eine kurze Geschichte der bundesdeutschen Friedensbewegung, Münster 2001/2005, Download: http://www.friedensbewegung.org/
- Andreas Maislinger, Friedensbewegung in einem neutralen Land. Zur neuen Friedensbewegung in Österreich. In: Medienmacht im Nord-Süd-Konflikt. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1984 ISBN 3-518-11166-3
Weblinks
- Friedenspolitischer Ratschlag
- Netzwerk Friedenskooperative
- Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
- Riesen-Linksammlung zum Thema Frieden
- Frieden.tk - Grosse Linksammlung, viele andere Themen, z.B Publizieren - Radio und Onlinezeitungen selbermachen
- Übersichtskarte der Ostermärsche in Deutschland
- Versöhnungsbund Deutschland, Österreich, Schweiz, International
- Unabhängige Friedensbewegung in der DDR (Bundeszentrale für politische Bildung / Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.)
- Frieden.tk - Grosse Linksammlung, viele andere Themen, z.B Publizieren - Radio und Onlinezeitungen selbermachen
- Bessereweltlinks.de - 30.000 politische Links
Siehe auch
- Darmstädter Signal
- Frieden, Friedenspolitik, Friedensforschung
- Kriegsdienstverweigerung, Friedensdienst,
- Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
- Pazifismus, Antimilitarismus
- Neue soziale Bewegungen, Soziale Bewegung
- Gütekraft, Gewaltfreiheit, Satyagraha
