Friedrich Gundolf
Friedrich Gundolf (* 20. Juni 1880 in Darmstadt; † 12. Juli 1931 in Heidelberg) war ein Dichter und Literaturwissenschaftler. Sein voller Name lautete Friedrich Leopold Gundelfinger. Friedrich Gundolf war jüdischen Glaubens.
thumb|right|Friedrich Gundolf als junger Mann
Gundolf gehörte (wie z.B. auch Rainer Maria Rilke) dem Kreis um Stefan George an. Ab 1916 wirkte er als Germanistikprofessor an der Universität Heidelberg. Gundolf war einer der berühmtesten Gelehrten der Weimarer Republik. Er war ein großer Goethe-Verehrer. Er war um 1921 auch zeitweise Professor des späteren Propagandaministers Joseph Goebbels, der ihn verehrte.
1927 erkrankt Gundolf an Krebs und stirbt wenige Jahre später.
Sein bekanntestes Werk ist Die deutsche Literärgeschicht, Reimweis kurz fasslich hergericht, Manutius Verlag, Heidelberg 2002, ISBN 3-9348-7715-X.
Nach ihm benannt ist der Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland, 1964 gestiftet von der Deutschen Akademie als Preis für Germanistik im Ausland und jährlich verliehen.
Weblinks
Gundolf, Friedrich
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gundolf, Friedrich |
| ALTERNATIVNAMEN | Gundelfinger, Friedrich Leopold |
| KURZBESCHREIBUNG | Dichter und Literaturwissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 1880 |
| GEBURTSORT | Darmstadt |
| STERBEDATUM | 1931 |
| STERBEORT | Heidelberg |
