Friedrich Ranke

Friedrich Ranke (* 21. September 1882 in Lübeck; † 11. Oktober 1950 in Basel) war ein deutscher Germanist und Volkskundler.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Zwischen 1902 und 1907 studiert Ranke deutsche, englische sowie nordische Philologie an den Universitäten Göttingen (1902/03), München (1903/05) und Berlin (1905/07). In München beschäftigt er sich erstmals mit der volkskundlichen Erzählforschung bei Friedrich von der Leyen. In Berlin promoviert er mit der Arbeit Sprache und Stil im Wälschen Gast des Thomasin von Circlaria. 1910/11 folgt die Habilitation an der Universität Straßburg mit Der Erlöser in der Wiege. Ab 1912 ist er Privatdozent in Göttingen, nach seinem Fronteinsatz (1914 bis 1917) wird er dort Extraordinarius für germanische Philologie, 1921 Ordinarius für Germanistik an der Universität Königsberg. 1930 besetzt er den gleichnamigen Lehrstuhl an der Universität Breslau, wo er 1937 aufgrund einer Verleumdungsklage eines Kollegen „wegen nichtarischer Versippung“ vorübergehend in den Ruhestand gehen muss. 1938 tritt er daher an der Universität Basel als Professor für deutsche Philologie die Nachfolge Eduard Hoffmann-Krayers an.

Werke (Auswahl)

Literatur

Weblinks

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See also: Friedrich Ranke, 11. Oktober, 1882, 1902, 1907, 1910, 1911, 1912, 1914, 1917