Frühe Neuzeit

Der Begriff Frühe Neuzeit bezeichnet in der Geschichte Europas üblicherweise die Epoche zwischen dem Spätmittelalter und der Französischen Revolution.

Das europäische Mittelalter seinerseits endet gemäß der Konvention der modernen Geschichtswissenschaft mit dem Jahr der Ankunft Kolumbus in Amerika.

Inhaltsverzeichnis

Das Problem der Periodisierung

Epocheneinteilungen sind in der Geschichtswissenschaft letztlich immer arbiträr. Natürlich sind die Übergänge von Land zu Land und von Kulturkreis zu Kuturkreis fließend. Dennoch hat sich heute unter den Historikern durchgesetzt, dass das Jahr 1492 dem europäischen Mittelalter ein Ende setzt und dieses Jahr zugleich auch den Beginn der Frühen Neuzeit darstellt. Die Frühe Neuzeit endet mit der Französischen Revolution. Auch darin besteht in der Geschichtswissenschaft weitgehend Einigkeit.

Im Allgemeinen gelten Renaissance und Humanismus, die Wiederentdeckung der Antike, ihrer Kunst und ihrer Philosophie als Prämissen der Zeitenwende. Mit ihr verbreitete sich ein neues Menschenbild in Europa, in dessen Mittelpunkt das selbstbestimmte Individuum und seine Fähigkeiten standen. In Philosophie, Literatur, Malerei, Bildhauerei, Baukunst und allen anderen kulturellen Bereichen orientierten sich die Menschen wieder an den Formen und Inhalten der Antike. Hierfür hat sich auch der Begriff Renaissance-Humanismus eingebürgert.

Am frühesten lässt sich diese Entwicklung in Italien feststellen, wo sie bereits im 14. Jahrhundert einsetzte, im 15. Jahrhundert in Florenz zu einer ersten kulturellen Hochblüte gelangte und von wo aus sie sich bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts in ganz Europa verbreitete. Seine Vorreiterrolle verdankte Italien nicht zuletzt der Aufnahme einer großen Zahl griechischer Gelehrter aus Konstantinopel, das 1453 von den Osmanen erobert worden war. Diese Gelehrten brachten längst verschollen geglaubtes Bildungsgut der Antike mit ins Abendland. Zur gleichen Zeit erfuhr die Verbreitung von Wissen eine ungeheure Beschleunigung durch Johannes Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern.

Die selbe Erfindung wiederum verhalf einem Ereignis zum Durchbruch, das insbesondere in Deutschland mit dem Ende des Mittelalters und dem Beginn der Neuzeit gleichgesetzt wird: der Reformation. Martin Luther gründete seine 95 Thesen, die er 1517 veröffentlichte, auf ein genaues Quellenstudium der Heiligen Schrift in Griechisch und Hebräisch, also auf Kenntnissen, die auf den Vorarbeiten der Humanisten des vorherigen Jahrhunderts beruhten.

Luther verteidigte seine Thesen 1521 auf dem Wormser Reichstag vor Kaiser Karl V., der ein Reich regierte, „in dem die Sonne nicht unterging“. Denn zu diesem Reich gehörten auch die spanischen Besitzungen in der so genannten Neuen Welt, die Christoph Kolumbus 1492 entdeckt hatte, im selben Jahr, in dem mit der Eroberung Granadas die Reconquista zu Ende gegangen war. Der erste Anstoß zum Zeitalter der Entdeckungen war aus Portugal gekommen: Im Auftrag des Prinzen Heinrichs des Seefahrers wurden seit 1415 Expeditionen ausgesandt, um einen Seeweg nach Indien zu finden. Dies gelang Vasco da Gama 1498.

Der geistig-kulturelle Aufbruch, den Renaisance und Humanismus darstellten, die Entdeckung Amerikas, die das Bild von der Erde für immer veränderte, und die Reformation, welche die mittelalterliche Einheit der Kirche zerstören sollte - diese drei miteinander zusammenhängenden Ereignisse markieren in der europäischen Geschichtswissenschaft für gewöhnlich den Beginn der frühen Neuzeit.

Ihr Ende wird weitgehend übereinstimmend mit dem Beginn der französischen Revolution von 1789 bzw. mit dem Jahr der völligen Beseitigung des Ancien Régime in Frankreich 1792 angesetzt. Auch sie war die Folge einer vorangegangenen geistigen Revolution, der Aufklärung, deren Ideen 1776 schon die Amerikanische Revolution beflügelt hatten. Das Ancien Regime brach zunächst in Frankreich und infolge der Revolutionskriege fast in ganz Europa zusammen. In Deutschland endet die Frühe Neuzeit 1806 mit der Auflösung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Auch wenn die alten Regime nach der Niederlage Napoléon Bonapartes 1814/15 noch einmal restauriert wurden, hatte sich Europa als Folge der Revolution in Frankreich grundlegend gewandelt.

Je nach Betrachtungsweise unterteilt man die Frühen Neuzeit wiederum in folgende Zeitabschnitte:

Erscheinungsformen

Allgemeine Politik

In politischer Hinsicht wirkt die Auseinandersetzung zwischen Protestantismus und Katholizismus für die Frühe Neuzeit prägend, die im dreißigjährigen Krieg mündet. Die politische Seite ist eine Wesentliche, die man unter dem Begriff Konfessionalisierung einordnet. Insgesamt ist das ein tief greifender Wandel, der alle Lebensbereiche der frühneuzeitlichen Gesellschaft umfasst. Man begreift das auch als einen Modernisierungsprozess. Wir haben einen neuen Typus eines Staates zumindest im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Der frühneuzeitliche Staat ist ein Territorialstaat mit einem Territorialherrn. Dieser unterscheidet sich von den mittelalterlichen Gebilden dadurch, dass der Grundherr sich ausschließlich als Lehnsherr oder Vasall des Monarchen sieht, während der Territorialherr als ein Souverain seines Landes auftritt. Insgesamt haben wir mit dem Prozess der Konfessionsbildung den der Modernisierung zu sehen. Die hierbei auftretenden Kämpfe bringen eine Neuordnung in Europa, die sowohl Altgläubigen wie auch Protestanten als gleichberechtigte Religionsgemeinschaften anerkennt. Die absolute Vormachtstellung des katholischen Spaniens wird schrittweise zurückgedrängt. Die prägende Staatsform der Frühen Neuzeit ist der Absolutismus, die auch mit dem Aufkommen einer neuen Wirtschaftsform, dem Merkantilismus einhergeht. Der Absolutismus äußert sich hauptsächlich im Selbstverständnis des Monarchen gegenüber seinen Untertanen. König Ludwig XIV. von Frankreich, genannt auch der Sonnenkönig vertritt die Ansicht, "Der Staat bin ich." König Friedrich II. von Preußen als Vertreter des "aufgeklärten Absolutismus" versteht sich als den "obersten Diener des Staates." In die Frühe Neuzeit (und nicht etwa ins Mittelalter) fällt auch die Zeit der großen Hexenverfolgung. Zum Ende dieser Epoche kommen Prozesse der Demokratisierung der Gesellschaft zum Durchbruch. Das äußert sich am markantesten an der Großen Französischen Revolution 1789 wie auch der Unabhängigkeitserklärung von Amerika 1776, die beide zu demokratischen Neuordnungen der Gesellschaft führen. Das äußert sich an einem neuen Staatsaufbau, bei dem der Adel seine politische Führungsrolle verliert, wie auch einer auf einer demokratischen Verfassung basierenden Rechtsordnung.

Wirtschaftliche Entwicklung

Aus wirtschaftlicher Perspektive markierte dieses Zeitalter das Ende des Feudalismus, einer Wirtschaftsform, die auf dem Grundbesitz, besser gesagt der Grundherrschaft des Grundherrn als Lehnsherr oder Vasall des Monarchen und deren Besitz leibeigener Bauern beruhte. Weiterhin bedeutet es das Ende des bisherigen Zunft- und Ständewesens in den mittelalterlichen Städten. Die Expansion durch eine verstärkte Seefahrt und der damit verbundenen Entdeckungen führte zu neuen wirtschaftlichen Strukturen im Welthandel. Es wurde ersetzt von einem aufkeimenden Kolonialismus und Überseehandel durch die Großmächte Spanien, Portugal, Niederlande, Großbritannien und Frankreich und die Entwicklung der Manufaktur. Diese Entwicklungen legten das Fundament für Industrialisierung und Kapitalismus. Auch den Silberbergbau haben wir nicht zu vergessen. Die Entdeckungen der Silbervorkommen in der "Neuen Welt" führten zum Rückgang der traditionellen Zinn- und Silberförderung im sächsischen Erzgebirge bis zum schließlichen Abbruch dieser Förderung. Der Absolutismus brachte eine neue Wirtschaftform, die des Merkantilismus mit sich. Der auf dem Handel basierende Kapitalgewinn gibt diesem System seinen Namen, weil der absolutistische Staat in seinen Außenbeziehungen nach kaufmännischen Gesichtspunkten verfuhr. Es gibt hierfür auch die Bezeichnung Frühkapitalismus.

Eine wesentliche Veränderung hinsichtlich Industrialisierung brachte die Erfindung der Dampfmaschine durch James Watt im 18. Jahrhundert mit sich. Diese führte nicht nur zu einer Revolutionierung der Produktionsverhältnisse, insbesondere in der Eisenindustrie, sondern auch der Verkehrsinfrastruktur durch die Einführung der Eisenbahn, deren Beginn in England in das Jahr 1804 fällt. In gewisser Weise läutet sie das Ende der Frühen Neuzeit ein.

Wissenschaft

Neben diesen Entwicklungen in der allgemeinen Politik haben wir die Fortschritte in der Wissenschaft zu sehen, welche unzweifelhaft einen wesentlichen Unterschied zu den vorangehenden Epochen markieren und somit ebenso für diese Epoche charakteristisch sind. Die Entdeckungen der spanischen und portugiesischen Seefahrer Kolumbus, Magellan, Vasco da Gama oder Bartolomëu Diaz erweiterten das seit der Antike bestehende Weltbild, das (von einzelnen, kaum rezipierten Entdeckungen wie denen der Wikinger in Amerika abgesehen) lediglich Europa, Afrika nördlich der Sahara und Teile Asiens umfasste. Die Neuentdeckungen legten den Grundstein für den Aufbau des spanischen und portugiesischen Weltreiches und nach deren Niedergang im Laufe des 17. Jahrhunderts den für den Aufbau des englischen, niederländischen und französischen Kolonialsystems. Auch die Weltreisen von James Cook dürfen hier genannt werden. Auch sie haben uns wesentliche Aufschlüsse über die Beschaffenheit der Erde gegeben. Zu Cooks Ehre gereicht es auch einen Weg gefunden zu haben, um einer damals gefürchteten Seefahrerkrankheit, dem Skorbut, wirksam zu begegnen. In dieses Zeitalter gehören die Astronomen Tycho Brahe, Nikolaus Kopernikus und Johannes Kepler, Galileo Galilei und Isaac Newton. Sie sorgten dafür, dass das geozentrische Weltbild oder Ptolemäische Weltbild durch ein heliozentrisches Weltbild abgelöst wurde. Dieses System wurde letzten Endes auch durch Newtons Gravitationstheorie abgestützt. Auch die Medizin macht in dieser Zeit große Fortschritte. Zu den wichtigsten Vertretern gehörten zu ihrer Zeit Paracelsus, einem Vorläufer der Pharmazie bzw. Bartolomeo Eustachi, einer der Mitbegründer der Wissenschaft der Anatomie.

Philosophie

Zu den bedeutendsten Philosophen des 16. und 17. Jahrhundert zählen Spinoza, Michel Montaigne, Rene Descartes, John Locke, Francis Bacon und Thomas Hobbes. In die Zeit des 18. Jahrhunderts fällt die philosophische Auseinandersetzung der Aufklärung, die mit der großen Enzyklopädie letzten Endes die Revolution in Amerika und Frankreich vorbereitet. Entscheidend hierfür wird das aufklärerisch geprägte Menschenbild, das in der Losung der Französischen Revolution seinen prägnantesten Ausdruck findet Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Hinsichtlich der Frühaufklärung denkt man zunächst an Denis Diderot und Voltaire, Montesquieu, Jean Baptiste le Rond d'Alembert oder Jean Jacques Rousseau und damit eher an die Moralisten. Auch die Lehre vom Gesellschaftsvertrag von Rousseau ist eine Frucht dieser Philosophie. Schon hier beginnt sich Kritik am Absolutismus zu formieren. Auch denkt man sicher an die Vernunftphilosophie von Immanuel Kant. Die ersten, die eine Geschichtsphilosophie entwickeln, sind die Vertreter des deutschen Idealismus Johann Gottfried Herder und Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling. Ein weiterer wichtiger Vertreter des deutschen Idealismus ist Johann Gottlieb Fichte. Auch Fichte veröffentlicht zur Lehre vom Gesellschaftsvertrag. Unverkennbar ist Rousseau hierfür Vorbild, dessen Philosophie auf der Volkssouveränität und dem Naturrecht beruht. Fichte und Schelling vertreten auch eine Naturphilosophie. Nicht zu vergessen ist hierbei auch Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Dieser ist mit seiner Geschichtsphilosophie ebenfalls einer der Wegweiser des 19. Jahrhunderts. Im 18. Jahrhundert haben wir auch eine philosophische Ausrichtung zu einem Rationalismus zu verzeichnen, der besonders der englischen Nationalökonomie verpflichtet ist. Zu diesen Vertretern zählen David Hume, auf dem nicht wenig die Philosophie von Immanuel Kant beruht. Auch haben wir hier Adam Smith zu zählen als dem Begründer der Nationalökonomie.

Im 18. Jahrhundert haben wir erstmals eine wissenschaftlich fundierte Beschäftigung mit der Geschichte der Kunst des griechischen Altertums durch Johann Joachim Winckelmann. Auf ihn geht letztendlich die gesamte Klassische Altertumswissenschaft zurück. Auch für das Menschenbild dieser Zeit, die man auch mit dem Stichwort "Neuhumanismus" umschreiben könnte, ist Winckelmann von Bedeutung. Man denke nicht von ungefähr auch an den so genannten Laokoonstreit zwischen Johann Gottfried Herder und Gotthold Ephraim Lessing.

In Ostasien war die Frühe Neuzeit geprägt durch erste Kontakte mit dem Westen, wenn wir von den früheren Reisen des berühmten Venetianers Marco Polo einmal absehen, deren Authentizität bis heute nicht völlig geklärt ist, einen Niedergang des Buddhismus und ein Wiedererstarken des Konfuzianismus.

Kunst

Die Kunst allgemein ist ein Spiegelbild des Zeitgeschmacks, des Menschenbildes, der allgemeinen Zustände in der Gesellschaft und des Staates und eines dementsprechenden Gesellschaftsverständnisses. Wie die oben stehenden Absätze erkennen lassen, sind diese Bedingungen auch in dieser Zeit Wandlungsprozessen unterworfen.

Die vorherrschenden Kunststile dieser Epoche vornehmlich in Europa sind Renaissance und in einer Spätform Manierismus, Barock und Rokoko. Diese sind im Wesentlichen in allen Kunstgattungen vertreten. Zu den bedeutendsten Künstlern dieser Zeit zählen Rembrandt, Michelangelo, Tizian, der mehrfach Kaiser Karl V. porträtierte, Sandro Botticelli, Albrecht Dürer und Peter Paul Rubens.

Nebst den Kunststilen dieser Epoche prägte sich in dieser Zeit verstärkt auch ein gewinnorientierter Kunstbetrieb aus. So hatte z. B. bereits Lucas Cranach eine Werkstatt, in der er keineswegs allein beschäftigt war. Hierbei hat man weiterhin zu unterscheiden zwischen Werkstätten, die vorrangig oder zumindest mit hohem Anteil Auftragsarbeiten von staatlichen (also Höfen) oder kirchlichen Institutionen oder Personen ausführten.

Auch in dieser Zeit gab es eine außereuropäische Kunst. Dazu zählt die Kunst der indianischen Hochkulturen, die erst mit der Landung von Hernando Cortez und Francisco Pizarro unterging. Einige bedeutende Reste davon sind noch vorhanden. Das betrifft besonders die Kunst und Kultur der Inka, der Maya und der Azteken.

Literatur

Was für die Kunst gilt hinsichtlich des Zeitgeschmacks, des Menschenbildes, der allgemeinen Zustände in der Gesellschaft und des Staates und eines dementsprechenden Gesellschaftsverständnisses, trifft ebenso für die Literatur zu. Namentlich in der Aufklärungszeit gilt das ganz besonders, wo die Literatur enge Verbindungen zur Philosophie hat. Wichtige Vertreter der französischen Aufklärungsliteratur sind Voltaire oder Diderot. Zu den wichtigsten Vertretern der deutschen Literatur gehören für das 18. und beginnende 19. Jahrhundert Georg Christoph Lichtenberg, Gotthold Ephraim Lessing, Johann Wolfgang Goethe, Friedrich Gottlieb Klopstock, Friedrich Schiller, Christoph Martin Wieland, Heinrich von Kleist, Novalis, Johann Gottfried Herder. Die Zeit von Goethe, Schiller und Herder bezeichnet man als den Sturm und Drang. Wenn hier von Lessing, Goethe und Schiller geredet wird, darf der Hinweis nicht fehlen, dass sie auch eine Reihe Theaterstücke schreiben. Sie nehmen auch aktiven Anteil am zeitgenössischen Theater selbst.

Auch die Reformationszeit und die Zeit der Glaubenskämpfe hat ihre typische Literatursprache. Sie erschöpft sich keineswegs nur mit Luther und seiner Bibelübersetzung. Fraglos hat Luther mit weiteren Werken hierzu einen wichtigen Beitrag beleistet. Gerade in dieser Zeit ist sie häufig sehr polemisch. So gibt es reformatorische und auch antilutherische Literatur. Häufig hat sie publizistischen Charakter und so kommen sie als kurze Stücke als Flugschriften vor. Man spricht auch von so genannter Flugschriftenliteratur. Zu wichtigen Vertretern dieser Zeit gehören unter anderem Hans Sachs oder auch Sebastian Brant. In die Zeit des Dreißigjährigen Krieges gehört Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen und sein Abenteuerlicher Simplicissimus.

Musik

Da die Musik eine Kunstgattung ist, trifft hinsichtlich der Auffassungen zum Menschenbild und dem der Gesellschaft dasselbe zu, was zur Kunst und Literatur bereits gesagt ist.

Wir wissen auch in der Reformationszeit von Kirchenliedern, die Martin Luther geschrieben hat. Die Noten sind erhalten geblieben. Die Zeit des Barocks, des Rokoko und der Aufklärung bringt Musiker und Komponisten hervor, die in der klassischen Musik nicht wegzudenken sind. Zu denen zählen Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn und Ludwig van Beethoven.

Gerade für die gesellschaftliche Kultur an den Höfen zur Zeit der Aufklärung ist die Musik ein wichtiger Bestandteil. Zumindest von Kaiser Leopold II. (HRR) und König Friedrich II. (Preußen) ist bekannt, dass sie selbst musizieren und zum Teil auch komponieren.

Literatur

Siehe auch

Weblinks

See also: Frühe Neuzeit, 14. Jahrhundert, 1415, 1453, 1492, 1498, 15. Jahrhundert, 1517, 1521, 16. Jahrhundert