Frühneuhochdeutsch

Frühneuhochdeutsch ist die ältere Form der deutschen Sprache, die das Mittelhochdeutsche um 1350 ablöst und um 1650 in das heutige Neuhochdeutsche mündet. Die bekannteste Person, die sich dieser Sprachform bediente und diese Sprachform besonders prägte, war Martin Luther, der Begründer der protestantischen Kirche.

Der Ũbergang zwischen Mittelhochdeutsch und Frühneuhochdeutsch ist fließend, da die Bezeichnungen mehr oder minder willkürlich auf Daten gesetzt wurden.

Jedoch beginnt zu dieser Zeit das "ei", das noch im Mittelhochdeutschen tatsächlich wie "ei" ausgesprochen wurde [ähnlich dem "ay" im Englischen "to say"], sich langsam zu unserem heutigen Laut zu entwickeln, der eigentlich wie "ai" klingt. Ebenso werden "sl" zu "schl", z.B. "slafen" wird zu "schlafen". Ähnliches gilt für "sp", auch wenn hier in der Orthographie kein Unterschied ersichtlich ist.

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