Funkamateur

Ein Funkamateur (engl.: Radio amateur) befasst sich mit dem Gebiet des Amateurfunks.

Sein Hobby ist es, eine Amateurfunkstation zu errichten und zu betreiben sowie Funkkontakte zu anderen Funkamateuren zu pflegen. Der Empfang wird dabei meist durch eine oft sehr schön gestaltete QSL-Karte bestätigt.

Das deutsche Amateurfunkgesetz von 1997 definiert:

Funkamateur ist, wer sich lediglich aus persönlichem Interesse und nicht in Verfolgung anderer, z. B. wirtschaftlicher oder politischer Zwecke, mit Funktechnik und Funkbetrieb befasst.

Außer Sendeamateuren gibt es auch Funkamateure, die ausschließlich Übertragungen empfangen.

Die Errichtung und der Betrieb von Funksendeanlagen ist genehmigungspflichtig. Jeder Funkamateur muss die Sachkunde (Technik, Betriebstechnik, Vorschriften) in einer schriftlichen Prüfung bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) nachweisen und erhält dann eine persönliche Amateurfunk-Lizenz mit einem Amateurfunk-Rufzeichen zugeteilt.

In Notfällen (bei Katastrophen) haben Funkamateure oft die Kommunikation aufrechterhalten, wenn andere Kanäle ausfielen. So spielte der Radioamateur Nikolaj Schmidt eine wesentliche Rolle bei der Rettung eines Teiles der Nobile-Expedition, als er deren SOS-Ruf empfing.

Siehe auch: Fieldday, Österreichischer Versuchssenderverband, Deutscher Amateur-Radio-Club


Funkamateur ist auch der Name einer Zeitschrift für Funkamateure und Freunde der Elektronik.

Weblink: Webpräsenz der Zeitschrift


Kategorie:Amateurfunk

See also: Funkamateur, Amateurfunk, Deutscher Amateur-Radio-Club, Fieldday, Lizenz, Nobile, QSL-Karte, Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, Rufzeichen, Zeitschrift