Funkhaus Nalepastraße

Das Funkhaus Nalepastraße ist ein denkmalgeschützer Gebäudekomplex in Berlin-Oberschöneweide. Von 1952 bis 1990 hatte der Rundfunk der DDR hier seinen Sitz.

Geschichte

Auf einem 135.000 Quadratmeter großen Gelände an der Spree errichtete die DDR in der 50er-Jahren einen Gebäudekomplex, von dem aus Ostdeutschland zentral mit Rundfunksendungen versorgt wurde. Für die Arbeiten war unter anderem der Architekt Franz Ehrlich verantwortlich. Vor allem der große Sendesaal ist über Berlin hinaus für seine Akustik berühmt.

Heute, nach dem Ende des DDR-Rundfunks, befinden sich rund 130 Mieter auf dem Gelände, die unter anderem die Hörspiel- und Musikstudios privat weiterbetreiben.

Am 6. April 2005 wurde das Funkhaus gemeinsam mit dem umliegenden Gelände, das bislang den fünf neuen Bundesländern und dem Land Berlin gehörte, verkauft. Der Name und die Pläne des Investors wurde nicht bekanntgegeben. Auch der Kaufpreis ist geheim.

Siehe auch

Rundfunkgeschichte, Portal Hörfunk

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