Galápagos-Riesenschildkröte
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| Systematik | ||||||||||||
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| Unterarten | ||||||||||||
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Die Galápagos-Riesenschildkröte (Geochelone nigra) ist eine Art der Gattung Geochelone aus der Familie der Landschildkröten (Testudinidae). Einst kam sie in vierzehn Unterarten vor, die alle auf den Galápagos-Inseln lebten. Heute sind jedoch drei Unterarten ausgestorben. Auf den zwölf größeren Inseln lebte jeweils nur eine Unterart, nur auf der größten Galápagos-Insel Isabela haben sich auf den fünf Vulkanen der Insel fünf eigene Unterarten entwickelt. Überlebt haben bis jetzt die fünf Unterarten auf Isabella und die Unterarten von sechs weiteren Inseln, wobei die meisten Unterarten gefährdet sind. Von einer Unterart lebt lediglich ein einzelnes männliches Tier (Stand 2004).
Galápagos-Riesenschildkröten werden bis zu 1,20 Meter lang und oftmals sehr alt (vgl. Harriet). Der Carapax ist ebenholzschwarz. Je nach Ernährungsweise haben die Unterarten jedoch verschieden geformte Panzer, wobei Unterarten, die sich vorwiegend von Gras ernähren, einen kuppelförmigen Panzer haben, Unterarten die sich vorwiegend von Büschen ernähren, dagegen einen sattelförmiger Panzer, der größere Halsbewegungen und damit das Abfressen von Büschen erlaubt.
Geographisches Vorkommen der Unterarten:
- G. nigra becki Wolf-Vulkan auf Isabela
- G. nigra microphyes Darwin-Vulkan auf Isabela
- G. nigra vandemburghi Alcedo-Vulkan auf Isabela
- G. nigra guntheri Sierra-Negra-Vulkan auf Isabela
- G. nigra vicina Cerro-Azul-Vulkan auf Isabela
- G. nigra darwini San Salvador
- G. nigra porteri Santa Cruz
- G. nigra abingdoni Pinta
- G. nigra ephippium Pinzón
- G. nigra chatamensis San Cristóbal
- G. nigra hoodensis Española
