Gehirnerschütterung
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Ursachen
Eine Gehirnerschütterung (lat. Commotio cerebri) entsteht bei einem Schlag mit einem stumpfen Gegenstand oder bei einem Sturz auf den Kopf. Sie ist die mildeste Form des Schädel-Hirn-Traumas und heilt ohne bleibende Schäden.
Erkennen
Häufig ist von außen keine Verletzung oder nur einen Schwellung (Beule) zu erkennen.
Die Symptome sind:
- Kopfschmerzen
- Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
- Schielen
- Übelkeit und Erbrechen
- Bewusstseinsstörung bis hin zur kurzzeitigen (max. 1 Stunde) Bewusstlosigkeit
- Erinnerungslücken (Amnesie)
Maßnahmen
Generell ist das Schema der Rettungskette der Ersten Hilfe auch hier zu beachten.
Der Verunglückte ist so wenig wie möglich zu bewegen oder zu transportieren. Bei Bestehen einer Bewusstseinsstörung ist er behutsam in stabile Seitenlage zu bringen, ansonsten möglichst mit erhöhtem Oberkörper zu lagern und von äußeren Einflüssen abzuschirmen.
Die Möglichkeit weiterer Verletzungen im Rahmen des Sturzes (vor allem der Halswirbelsäule) darf nicht übersehen werden.
Weitere Versorgung
Nach der ruhigen Lagerung wird mit den weiteren Maßnahmen zur Versorgung des Patienten fortgefahren, wichtig ist dabei
- Unterstützung bei eventuellem Erbrechen,
- Schockbekämpfung,
- Kontrolle der Vitalfunktionen (Bewusstsein, Atmung, Puls) in regelmäßigen Abständen,
- Versorgung von blutenden Wunden
- Erhaltung der Körperwärme (siehe Unterkühlung), z. B. mit Hilfe einer Rettungsdecke oder Kleidungsstücken.
Falls noch nicht durch einen zweiten Helfer geschehen, ist der Notruf durchzuführen.
Der Rettungsdienst ist auf jeden Fall über die Entwicklung des Bewusstseinszustandes zu informieren.
Weblinks
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