Gemäldegalerie Alte Meister
Die Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden ist eine weltweit berühmte Sammlung von Gemälden aus der Zeit der Renaissance bis zum Barock.
Geschichte
thumb|250px|Semperbau am Theaterplatz, um 1900 Die Sammlung wurde von den sächsischen Kurfürsten August der Starke (1670-1733) und August III. (1696-1763) in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts zusammengetragen. Nachdem sie insbesondere durch den Ankauf von 100 Meisterwerken (1746) sehr schnell angewachsen und in ganz Europa bekannt geworden war, zog sie 1747 zunächst in das zur Gemäldegalerie umgebaute Stallgebäude am Neumarkt ein.
Im 19. Jahrhundert konzipierte Gottfried Semper den heutigen Galeriebau am Zwinger („Semperbau“), der im Jahre 1855 fertiggestellt wurde.
Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Gemälde ausgelagert und blieben trotz weitgehender Zerstörung des Galeriegebäudes während des Luftangriffs auf Dresden (1945) erhalten. Nach Kriegsende kamen die Bilder zunächst in die ehemalige Sowjetunion. Nach dem Wiederaufbau des Galeriebaus wurde die Sammlung 1960 neu eröffnet. Von 1988 bis 1992 wurde der Semperbau rekonstruiert.
Besonders bekannte Werke
framed|Bernardo Bellotto (Canaletto): Dresden vom rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke
- Canaletto: Dresden vom rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke
- Giorgione: Schlummernde Venus
- Jean-Étienne Liotard: Das Schokoladenmädchen
- Pinturicchio: Bildnis eines Knaben
- Raffael: Die Sixtinische Madonna
- Rembrandt: Ganymed in den Fängen des Adlers
- Rubens: Dianas Heimkehr von der Jagd
- Silvestre: König August II. von Polen zu Pferde
- Tizian: Der Zinsgroschen
