Gemüt

Das Gemüt bezeichnete umgangssprachlich ursprünglich die seelische Anlage eines Menschen überhaupt. Gegenwärtig wird es eher als die Gesamtheit der vorwiegend sozial gerichteten Gefühle eines Menschen verstanden, die seine innere ("gemüthafte") Anteilnahme am Erleben, an den Freuden und Leiden einzelner widerspiegeln, z.B. durch Mitleid, Fürsorglichkeit, Warmherzigkeit und Gutmütigkeit kennzeichnen.

Als gemütsarm oder gemütslos wird dagegen jeder bezeichnet, den die Gefühle seiner Mitmenschen unberührt lassen. Im weiteren Sinne werden alle Emotionen und Gefühle als Gemütsbewegungen gekennzeichnet.

Siehe auch Gemütlichkeit und Mut.

Weblinks

Zwei Aufsätze des Schweizer Pädagogen Arthur Brühlmeier zur Problematik der Gemütsbildung:

See also: Gemüt, Emotion, Erleben (Psychologie), Gemütlichkeit, Mut, Sozial