Genommutation

Eine Genommutation, auch numerische Chromosomenaberration genannt, ist eine nicht-erbliche Veränderung der Gesamtanzahl der Chromosomen .

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Ursachen der Genommutation

Der Grund für diese Veränderung liegt in einem Fehler bei der meiotischen oder mitotischen Zellteilung: Die Chromosomen (bzw. Chromatiden bei der zweiten meiotischen Teilung) werden nicht wie üblich getrennt (Non-disjunction). Diese Besonderheit kann sowohl bei den Gonosomen, als auch bei den Autosomen auftreten, wobei die Folgen bei den Autosomen häufig gravierender sind. Aberrationen bei den Autosomen findet man deswegen selten, meistens stirbt die Geschlechtszelle, der Gamet ab.

Arten der Genommutation

Es gibt zwei verschiedene Arten der Genommutationen:

Beispiel

Ein bekanntes Beispiel für eine Aneuploidie ist aufgrund seiner Auftretenshäufigkeit das Down-Syndrom (Trisomie 21). Bei dieser euploiden Chromosomenbesonderheit liegt das Chromosom 21 vollständig oder teilweise verdreifacht in allen Körperzellen oder in einem Teil der Körperzellen vor. Die homologen Chromosomen 21 trennen sich bei der Meiose (Entstehung der Freien Trisomie 21) oder Mitose (Entstehung der Mosaik-Trisomie 21) nicht oder eines der beiden Chromosomen 21 heftet sich an ein anderes Chromosom (Entstehung der Translokations-Trisomie 21).

Siehe auch

See also: Genommutation, Aneuploidie, Autosom, Chromatid, Chromosom, Chromosom 21, Chromosomenaberration, Chromosomenmutation, Down-Syndrom, Edwards-Syndrom