DNA-Analyse
Als DNA-Analysen, DNA-Tests oder DNS-Analysen, DNS-Tests oder manchmal auch als Gentests werden molekularbiologische Verfahren bezeichnet, die die menschliche DNA, die auch als DNS bezeichnet wird, verwenden, um Rückschlüsse auf verschiedene Aspekte des Individuums ziehen zu können. Dabei kann es sich einerseits um diagnostische Fragen handeln, also die genetischen Grundlagen einer bereits bestehenden Krankheit aufklären, oder um die Untersuchung von Prädispositionen für Krankheiten. Andererseits werden DNA-Analysen durchgeführt, um mit dem Genetischen Fingerabdruck Identitäts- und Verwandschaftsfragen zu klären.
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Methoden
Methoden zur Untersuchung von Krankheiten
- Chromosomen-Kartierung (Karyogramm)
- DNA-Sequenzierung
Methoden zur Bestimmung der Identität
- Genetischer Fingerabdruck
- RFLP-Analyse
- STRs (short tandem repeats)
- SNPs (single nucleotid polymorphisms)
Kritik
DNA-Analysen, die Rückschlüsse auf Krankheiten erlauben oder genetische Defekte, die eventuell zu Krankheiten führen können, aufklären, sind moralisch und ethisch teilweise umstritten, da die gewonnenen Daten unter anderem dem Versicherten zum Nachteil bei der Bemessung der Beitragssumme einer Krankenversicherung gereichen könnten. Auch Arbeitgeber könnten als zusätzliches Einstellungskriterium an einer Untersuchung Interesse zeigen. Bisher werden solche Analysen daher nicht systematisch durchgeführt.
Siehe auch
Gen-Datenbank des BKA, Vaterschaftstest
