Georg Sterzinsky

Georg Maximilian Kardinal Sterzinsky (* 9. Februar 1936 in Warlack, Kreis Heilsberg, Ostpreußen ) ist ein römisch-katholischer Kardinal und Erzbischof von Berlin.

Nach dem Studium der Theologie am 29. Juni 1960 in Erfurt zum Priester geweiht, war er anschließend bis 1962 Kaplan an St. Elisabeth in Eisenach, von 1962 bis 1964 Präfekt und Assistent am Regional-Priesterseminar für die Theologenausbildung in Erfurt, von 1964 bis 1966 Kaplan der Propsteikirche St. Marien in Heiligenstadt, ab 1966 bis 1981 Pfarrer in "St. Johann Baptist" in Jena. Seit 1981 Generalvikar des Bischöflichen Amtes Erfurt-Meiningen, wählte ihn das Domkapitel von Berlin 1989 zum Bischof, woraufhin ihn Papst Johannes Paul II. am 24. Juni 1989 zum Bischof von Berlin erhob. Am 9. September 1989 durch Bischof Joachim Wanke von Erfurt zum Bischof geweiht, wurde er am 28. Juni 1991 von Papst Johannes Paul II. als Kardinalpriester mit der Titelkirche San Giuseppe all'Aurelio in das Kardinalskollegium aufgenommen und am 27. Juni 1994 der 1. Erzbischof des zum Erzbistum erhobenen Bistums Berlin.

Sterzinsky verbringt seinen Urlaub öfters in einem bayerischen St.-Hedwigs-Kloster.

Für Kritik von Homosexuellen sorgte seine Äußerung im November 2004, es könne Widerstand gegen staatliche Gesetze nötig sein, "die dem Gesetz Gottes widersprechen". Dies sei der Fall, "wenn homosexuelle Lebensgemeinschaften der Ehe gleichgestellt werden".

siehe auch: Erzbistum Berlin, Liste der katholischen Bistümer

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Personendaten
Sterzinsky, Georg Maximilian
deutscher Kardinal und Erzbischof
9. Februar 1936
Warlack

See also: Georg Sterzinsky, 1936, 1960, 1962, 1964, 1966, 1989, 1991