Geschäftsreiseflugzeug
Ein Geschäftsreiseflugzeug ist ein kleines oder mittelgroßes Flugzeug, das von Geschäftsreisenden anstelle eines Linienflugs oder anderen Verkehrsmitteln eingesetzt wird.
Die höheren Kosten dieses Transportmittels werden dabei im Idealfall kompensiert durch
- den Zeitgewinn durch direkte Flüge und reduzierte Warte- und Reisezeit
- die Exklusivität, die ungestörtes Reisen oder Arbeiten erlauben,
- die Flexibilität, die durch individuelle Planung schnelle Änderungen der Reisepläne ermöglicht.
Es gibt mehrere Konzepte, um die Geschäftsfliegerei, die ein Teil der General Aviation ist, darzustellen:
- Eigenes Flugzeug: Der Reisende oder das Unternehmen besitzen ein eigenes Flugzeug oder eine Flotte, welches sie selbst fliegen, oder in dem sie sich von einem Piloten fliegen lassen.
- Executive Business Charter: Der Reisende oder das Unternehmen chartern ein Flugzeug samt Besatzung.
- Flugzeug-Teileigentum: Der Reisende kauft ein Kontingent an Flugstunden, das er flexibel buchen kann.
Ein solches Flugzeug kann vom Propellerflugzeug mit einem oder zwei Motoren und vier Sitzen (zum Beispiel von Cessna) bis zu einem auf der Boeing 737 oder dem Airbus A319 basierenden Business Jet reichen. Ende der 1950er Jahre entwickelte William P. Lear ein zweitrahliges Geschäftsreiseflugzeug, das als Learjet bekannt wurde. Der erste Learjet hatte nur vier Passagiersitze. Beliebt (zum Beispiel bei einigen Formel-1-Fahrern) sind aber auch die etwas größeren (und teureren) Jets der Firma Gulfstream Aerospace oder die Falcon-Serie von Dassault Aviation, sowie die Jets der Challenger- und Global-Serien der Firma Bombardier.
Der Vorteil an den kleinen Flugzeugen ist auch, daß sie an Regionalflugplätzen starten und landen können (damit entfällt ein aufwendiges Umsteigen).
