Geschlechtsorgan

Die Geschlechtsorgane (lat. Organa genitalia) oder Genitalien dienen bei Spezies mit mehreren bzw. unterschiedlichen Geschlechtern der unmittelbaren Fortpflanzung. Sie werden deshalb auch als primäre Geschlechtsmerkmale bezeichnet.

Es werden äußere von inneren Genitalorganen unterschieden.

Inhaltsverzeichnis

Geschlechtsorgane in der Embryonalphase

thumb|none|300px|Geschlechtsentwicklung in der Embryonalphase

Weibliche Genitalorgane der Säugetiere

thumb|Weibliche Geschlechstorgane des Menschen

Die weiblichen Genitalorgane (Organa genitalia feminina) werden wie folgt eingeteilt:

Äußere Geschlechtsorgane

Vulva oder "Scham" mit den die "Schamspalte" bildenden großen und den Scheidenvorhof umgebenden kleinen Schamlippen, der Klitoris [5] und den Bartholinschen Drüsen.

Innere Geschlechtsorgane

Männliche Geschlechtsorgane der Säugetiere

thumb|Männliche Geschlechstorgane des Menschen

Die folgende Einteilung der männlichen Geschlechtsorgane (Organa genitalia masculina) mag auf den ersten Blick erstaunen: Die Hoden [17] liegen wohl außen, zählen aber doch zu den inneren Geschlechtsorganen. Diese Einteilung ist darin begründet, dass die Hoden sich zunächst im Bauchraum entwickeln und erst zur Geburt bei den meisten Säugetieren in den Hodensack [18] wandern ("Hodenabstieg", Descensus testis). Dies liegt daran, dass sich der Fetus zunächst weiblich entwickelt. Die Wirkung des Y-Chromosoms setzt erst einige Wochen nach der ersten Zellteilung an. Bis dahin sind bereits die Grundlagen für die weiblichen Geschlechtsorgene gelegt. Infolge der dann verstärkt ansetzenden Testosteron-Wirkung wandeln sich die Eierstöcke in Hoden, die Gebärmutter in die Prostata [12] und die Klitoris in den Penis um. Anstelle der inneren Scheidenwand entsteht das Skrotum [18].

Äußere Geschlechtsorgane

Innere Geschlechtsorgane


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See also: Geschlechtsorgan, Akzessorische Geschlechtsdrüse, Bartholinsche Drüsen, Bulbourethraldrüse, Descensus testis, Eierstock, Eileiter, Fetus, Fortpflanzung