Gesellschaft für Informatik
Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) wurde 1969 in Bonn mit dem Ziel gegründet, die Informatik in Forschung, Lehre und Anwendung sowie die Weiterbildung auf diesem Gebiet zu fördern. Der Berufsverband zählt ca. 24.000 Mitglieder, darunter ca. 300 korporative Mitglieder und 2.500 Studierende (Stand April 2005). Derzeitiger Präsident ist Prof. Dr. Matthias Jarke, Professor an der RWTH Aachen.
Die GI berät Regierungen und Parlamente in Fragen der Informatik und der Informationsverarbeitung.
Die GI ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein.
Die GI ist zusammen mit der Fraunhofer-Gesellschaft Träger des Bundeswettbewerbs Informatik.
Fachbereiche
- Grundlagen der Informatik (GInf)
- Künstliche Intelligenz (KI)
- Softwaretechnik (SWT)
- Mensch-Computer-Interaktion (MCI)
- Datenbanken und Informationssysteme (DBIS)
- Technische Informatik und Architektur von Rechensystemen (TI)
- Informationstechnik und Technische Nutzung der Informatik (ITTN)
- Graphische Datenverarbeitung (GDV)
- Wirtschaftsinformatik (WI)
- Informatik in Recht und Öffentlicher Verwaltung (RVI)
- Informatik und Ausbildung / Didaktik der Informatik (IAD)
- Informatik und Gesellschaft (IUG)
- Sicherheit - Schutz und Zuverlässigkeit (SICHERHEIT)
Ehrenmitglieder und Auszeichnungen
Folgende Personen sind Ehrenmitglieder der GI
- Konrad Zuse seit 1985
- Friedrich Ludwig Bauer seit 1987
- Wilfried Brauer seit 2000
- Günter Hotz seit 2002
- Joseph Weizenbaum seit 2002
Die GI vergibt alle zwei Jahre die Konrad-Zuse-Medaille für Verdienste um die Informatik. Bisherige Preisträger waren:
- Heinz Billing, 1987
- Nikolaus Joachim Lehmann, 1989
- Robert Piloty, 1989
- Wilhelm Kämmerer, 1991
- Carl Adam Petri, 1993
- Kurt Mehlhorn, 1995
- José Luis Encarnação, 1997
- Günter Hotz, 1999
- Theo Härder, 2001
- Thomas Lengauer, 2003
Weblinks
- gi-ev.de - Offizielle Website der GI.
