Gleichrichterbrücke
Eine Gleichrichterbrücke oder Graetzschaltung (auch Graetz-Brücke genannt - nach Leo Graetz) ist eine Gleichrichterschaltung für Vollweg-Gleichrichtung. Sie besteht für Einphasenwechselstrom aus 4 gesteuerten oder ungesteuerten Gleichrichtern (meist Dioden), die so geschaltet sind, dass ihre Durchlassrichtungen auf einen Pol zeigen, der den Pluspol bildet, und ihre Sperrrichtungen den Minuspol bilden.
Für Drehstrom werden 6 Gleichrichterelemente benötigt.
Gleichrichterbrücken sind die wichtigsten Gleichrichterschaltungen.
- Zweiweggleichrichtung mit Brückengleichrichter
- Dioden-Schaltung nach Graetz für Einphasen-Wechselstrom.
- Links der Wechselstrom, in der Mitte die Gleichrichterdioden, rechts der mit doppelter Frequenz pulsierende, aber gleichgerichtete Wechselstrom.
Um besser geglätteten Gleichstrom zu erhalten, werden auf der Gleichstromseite bzw. Verbraucherseite der Brücke häufig große Elekrolyt-Kondenstatoren zur Spannungs-Glättung hinzugefügt, d.h. dem Verbraucher parallelgeschaltet zur Pufferung der verbliebenen Spannungs-Spitzen.
300px|Handelsübliche, integrierte Gleichrichterbrücken
