Gletscherschmelze

thumb|400px|right|Der Grosse Aletschgletscher, links im Jahre 1979, in der Mitte im Jahre 1991 und rechts 2002. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist ein deutlicher Rückgang der Gebirgsgletscher zu beobachten. Dieser Vorgang des Abschmelzen von Gletschern wird Gletscherschmelze genannt.

Die Alpengletscher beispielsweise verloren in dieser Zeit etwa ein Drittel ihrer Fläche. Zu erkennen ist dies an Gemälden, Zeichnungen oder alten Fotografien. Sie zeigen eindrucksvoll die unterschiedlichen Gletscherflächen von damals im Vergleich zu heute.

Jedoch ist wichtig zu erwähnen, dass sich Gletscher praktisch nie „ruhig“ verhalten. Sie befinden sich ständig in einem Hin und Her zwischen Rückzug und Vorstoß. So werden die Alpengletscher seit etwa 1850 kleiner, wobei aber die meisten Gletscher in dieser Region um 1920 und 1980 wieder ein Stück vorstießen, was die durchschnittliche Flächenabnahme aber nicht beeinflusste. Jedoch sind die Gletscher relativ träge, was dafür sorgt, dass sie weniger durch einzelne Wetterlagen beeinflusst werden als durch langjährige Klimaveränderungen.

Am 10. Mai 2005 meldete dpa, dass im Schweizer Wintersportort Andermatt provisorisch Teile des Gurschengletschers mit Vliesstofffolien gegen weiteres massives Wegschmelzen abgedeckt worden seien.

See also: Gletscherschmelze, 10. Mai, 2005, Andermatt, Dpa, Gletscher, Gurschengletscher, Klimaveränderung, Schweiz, Vliesstoff