Goethe-Institut

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126 im Ausland und 16 in Deutschland gelegene Goethe-Institute haben die Aufgabe, Kenntnisse über die deutsche Kultur und Sprache in der Welt zu verbreiten. Träger ist die Bundesregierung. Die größte Mittlerorganisation der deutschen Auswärtigen Kulturpolitik bietet eine Vielzahl von Kursen und Veranstaltungen an. Unter anderem wird ausländischen Studenten die Möglichkeit zum Erlernen der deutschen Sprache geboten, wenn sie zum Beispiel an einem Studium in Deutschland interessiert sind.

Das Goethe-Institut wurde 1951 als Nachfolger der Deutschen Akademie gegründet. Ursprünglich sollte es zur Ausbildung ausländischer Deutschlehrer in Deutschland dienen. 1953 begannen die ersten Sprachkurse, im gleichen Jahr übernahm das Goethe-Institut Aufgaben zur Förderung von Deutsch als Fremdsprache im Ausland. 1959–1960 wurden alle staatlichen deutschen Kulturinstitutionen im Ausland Teil des Goethe-Instituts. Nach der Fusion mit Inter Nationes, dem 1952 vom Außenministerium gegründeten Institut zur Verbreitung von Informationen über Deutschland im Ausland, führte das Goethe-Institut von Januar 2001 bis Juli 2003 den Namen Goethe-Institut Inter Nationes. Der Hauptsitz befindet sich in München. Seit 2002 ist Jutta Limbach Präsidentin des Goethe-Instituts. thumb|250px|right|Zentrale des Goethe-Instituts in München Im März 2003 forderten die Fachleute der Goethe-Institute eine konsensfähige Reform der Rechtschreibreform.

Im November 2004 beschloss das Präsidium die Schließung einiger Kursorte in Bayern. Das ebenfalls von Schließungsplänen bedrohte Institut in Dresden soll mit geändertem Konzept bestehen bleiben.

Am 29. April 2005 wurde das Goethe-Institut in Lomé in Togo von Jugendlichen verwüstet und angebrannt. Nachdem sie auf das Gebäude schossen, stürmten sie das Kulturinstitut. Aufgrund der antideutschen Wahlwerbung der togoischen Regierung erscheint es nicht ausgeschlossen, dass es sich um eine politische Tat handelt. Nach Meinung der Regierung von Togo steht Deutschland auf der Seite der togoischen Oppositon. Nach diesem Anschlag wurden alle deutschen Staatsbürger, die sich in Togo befinden, aufgerufen, das Land zu verlassen.

Frühere Präsidenten

Siehe auch

Querverweise

See also: Goethe-Institut, 1951, 1953, 2004, 2005, 29. April, Ausland, Bayern, Bundesregierung (Deutschland), Deutsch-israelische Literaturtage