Gottfried Böhm
Gottfried Böhm (* 1920 in Offenbach am Main) ist ein deutscher Architekt und Bildhauer.
Gottfried Böhm studierte Architektur und Bildhauerei an der TH und der Kunstakademie in München. 1947 trat er in das Architekturbüro seines Vaters Dominikus Böhm ein, das er nach dessen Tod im Jahre 1955 weiterführt.
1986 wurde Gottfried Böhm als erster deutscher Architekt mit dem amerikanischen Pritzker-Preis ausgezeichnet - wegen seiner Seltenheit und hohen Dotierung auch "Nobelpreis der Architektur" genannt.
Wie sein Vater Dominikus Böhm und sein Sohn Paul Böhm erbaute Gottfried Böhm zahlreiche Kirchen, besonders im Rheinland. Typisch ist die eigenwillige Beton-Glas-Architektur. Bekanntestes Beispiel seiner Baukunst ist die Wallfahrtskirche in Neviges. Ebenfalls das Kirchenschiff der Ludwigskirche in Saarlouis wie auch kleinere Kirchen, z.B. die Herz-Jesu-Kirche in Bergisch Gladbach-Schildgen, St. Gertrud in Köln-Mitte, Christi Auferstehung in Köln-Lindenthal oder St. Mariä Himmelfahrt in Alfter-Impekoven, zählen zu seinen Bauwerken. Gottfried Böhm hat auch Profanbauten errichtet, z.B. das Rathaus in Bergisch Gladbach-Bensberg, die Stadtbibliothek in Ulm, das Maritim-Hotel in Köln und das Züblin-Haus in Stuttgart-Möhringen.
Referenzen
- Züblin-Haus
- Kirche St. Josef, Kierspe (mittlerweile anerkannte Westfälische Kunststätte)
- Herz-Jesu-Kirche Schildgen
- Theater Itzehoe
Literatur
- Gottfried Böhm. Vorträge, Bauten, Projekte herausgegeben von Svetlozar Raèv. Karl Krämer Verlag, Stuttgart 1988 ISBN 3-7828-1604-8
- Gottfried Böhm Wasmuth Verlag, Tübingen / Berlin 2001 ISBN 3-8030-0610-4
- Böhm. Väter und Söhne. Kerver Verlag, Bielefeld ISBN 3-924639-33-7
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Böhm, Gottfried |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekt und Bildhauer |
| GEBURTSDATUM | 1920 |
| GEBURTSORT | Offenbach am Main |
| STERBEDATUM | |
| STERBEORT | |
