Grafikdesign
Unter Grafik- oder Kommunikationsdesign versteht man die Gestaltung von visuellen Inhalten in verschiedenen Medien, die durch ihre Darstellung und Gestaltung anderen Menschen etwas mitteilen. Dabei kommen vielfältige künstlerische und technische Mittel zum Einsatz.
Die dazugehörige, nichtgeschützte Berufsbezeichnung Grafikdesigner ist eine Spezifizierung des Begriffs Designer. Der Grafikdesigner unterscheidet sich somit vom Industrie-, Mode-, Foto- und Webdesigner. Diplom-Designer darf sich nur nennen, wer an einer Hochschule einen entsprechenden Studiengang abgeschlossen hat.
Mögliche Tätigkeitsfelder beim Grafikdesign sind Typografie, Illustration, Fotografie, Druckgrafik, DTP (Desktop publishing), Werbung, Branding, Corporate Identity, …
Neben den klassischen Printmedien wie Zeitschriften und Bücher sind seit etwa 1990 vermehrt elektronische Medien mit interaktiven Eigenschaften die Anwendungsgebiete des Grafikdesigns.
Grafikdesign ist fest mit den Anforderungen moderner Gesellschaften verankert. Schwerpunkte sind Werbung und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Kommunikationsaufgaben von Wissenschaft und Kultur.
Der Begriff „Grafikdesign“ wurde von William Addison Dwiggins 1922 geprägt. Vorher waren Drucker, Typografen, Schriftsetzer, Grafiker und Designer oft ein und die selbe Person.
Literatur
- A History of Graphic Design, Phillip B. Meggs, USA, ISBN 0-471-29198-6
- Typographie – wann wer wie, Hrsg.: Friedrich Friedl, Nicolaus Ott, Bernard Stein; Könemann (1998) ISBN 3-89508-473-5
Weblinks
- AIGA, American Institute of Graphic Arts, New York
- Art Directors Club, Deutschland
- Art Directors Club, global
- Alience Grafique international
- Design Austria - Berufsverband der Grafik-Designer, Illustratoren und Produktdesigner
- Fontdesigner (linotype.com)
Siehe auch
- Liste berühmter Grafikdesigner,
- Grafik, Informationsdesign, Corporate Design, Mediendesign,
- Signet, Firmenlogo, Character-Design,
- Key Visual, Eyecatcher, Blickfang
