Gerste
| Gerste | ||||||||||||
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| none|260px|Gerste Gerste (Hordeum vulgare) | ||||||||||||
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Gerste (Hordeum vulgare) ist eine weltweit verbreitete Getreideart.
2004 wurden laut Food and Agriculture Organization weltweit 155 Mio. t Gerste geerntet.
Gerste ist eines der klassischen Getreide der Antike. Sie ist vor mehr als 8000 Jahren im Zweistromland und am Nil angebaut worden. Sie ist eng verwandt mit der im Nahen Osten vorkommenden Wildgerste (Hordeum spontaneum).
Gerste ist auch heute noch ein wichtiges Getreide. Sie ist anspruchsloser als Weizen, und kann unter unterschiedlichen Bedingungen wachsen.
Gerste wird zur Cebada-, Bier- und Whiskeyherstellung (Gerstenmalz) und in der Viehmast verwendet.
Produkte aus geschälten Gerstenkörnern
- Gerstengrütze Hierfür werden die geschälten Gerstenkörner zu Grütze geschnitten. Grütze wird in unterschiedlicher Körnung in den Handel gebracht.
- Graupen (auch: Rollgerste oder Kochgerste) erhält man durch Schleifen der Gerstenkörner, wobei auch die Spitzen gerundet werden. Am bekanntesten sind die "Perlgraupen". Dazu wird Grütze auf Schleifmaschinen bearbeitet, bis sie ihre rundliche Form erhalten.
- Gerstenflocken werden aus hydrothermisch behandelten Gerstenkörnern gewalzt.
- Gerstenmehl wird durch die Vermahlung von Gerstenflocken hergestellt.
Literatur
- Elisabeth Schiemann; Weizen, Roggen, Gerste. Systematik, Geschichte und Verwendung. 1948
- Klemens Merck's Warenlexikon, 3. Aufl. 1884
- Klemens Merck's Warenlexikon, 7. Aufl. 1920
- Deutsches Wörterbuch, Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, 1854
über Gerstenkorn, die lästige bis äußerst schmerzhafte Entzündung am Augenrand siehe unter Hordeolum.
