Guilloche
thumb|Beispiel für Guillochen Die Guilloche ist ein spezielles Muster, ein Ornament aus mehreren ineinander verwickelten und überlappenden Linienzügen. Die einzelnen Linien bilden dabei schnurartig, oft asymmetrische, geschlossene Ellipsen oder auch Kreisbahnen.
Je nach Quelle wird die Erfindung der Guilloche unterschiedlich erklärt:
- Der Erfinder ist der Franzose Guillot,
- der Begriff 'guilloche' kommt vom franz. Wort für Grabstichel, einem Gravierwerkzeug
- Hans Schwanhardt (-1621) hat sie erfunden und sein Schwiegersohn Jacob Heppner (-1645) hat zur Verbreitung beigetragen
Guillochen wurden früher vor allem beim Druck von Banknoten und Wertpapieren eingesetzt, um einen Nachdruck, eine Fälschung, zu erschweren, da sich die Guillochen auf den damals noch gravierten Druckplatten nicht ohne weiteres 1:1 reproduzieren ließen.
Daneben dienten die Guillochen auch der Verzierung und der Graustufung. Da in früheren Zeiten die heute übliche Rastertechnik nicht üblich war, um Grafiken mit abgestuften Farbtönen (Grauskala) differenziert zu färben, wurden Linienmuster eingesetzt. Je dichter das Netz der Linien wurde, um so dunkler erschien die gedruckte Fläche.
Weblinks
(jeweils Engl.)
- http://www.maa.org/editorial/mathgames/mathgames_02_09_04.html
- http://mathworld.wolfram.com/GuillochePattern.html
- http://www.rgmwatches.com/engine.html
- http://users.lmi.net/~drewid/PWR_engine_turning.html
